Oelsnitz: Musiker spielen für Hochwasser-Opfer

Eine Benefiz-Open-Air steigt am 1. Juli auf der Oberen Kirchstraße. Bands und Heimatförderverein engagieren sich.

Oelsnitz.

Unter dem Motto "Sperken helfen" wollen einheimische Musiker am Sonntag, 1. Juli, zum Benefiz-Open-Air in der Oelsnitzer Innenstadt Hilfsgelder für hochwassergeschädigte Vogtländer einspielen. Ab 18 Uhr treten auf der Oberen Kirchstraße die Bands Monkz und Noise 4 Neighbors sowie Christian Gebhardt plus Mister Jones kostenlos auf. Einlass ist ab 16.30 Uhr.

Die Idee zur Veranstaltung entstand kürzlich bei einem privaten Treffen im Oelsnitzer Pub Church Hill. Mike Adler, Sänger von Noise 4 Neighbors und im ebenfalls von den Unwettern betroffenen Hundsgrün ansässig, sowie Patric Seemann, Inhaber des Pubs, unterhielten sich über die teils katastrophalen Zustände. "Ich würde am liebsten irgendwo umsonst spielen und ein paar Euro für die hochwassergeschädigten Leute einsammeln", so Adlers spontane Idee, die schnell Kreise zog.

Seemann aktivierte die Band Monkz, deren Frontmann Thorsten "Pulli" Müller wiederum Christian Gebhardt für die Idee begeistern konnte. Als die mittlerweile stark angestiegen Zahl der Enthusiasten auch noch das Team von Schichtwechsel Entertainment für die technische Absicherung gewinnen konnte, stand das Konzert.

"Jetzt mussten wir nur noch die Ämter abklappern", erzählt Patric Seemann. "Das Oelsnitzer Ordnungsamt half schnell und unbürokratisch beim Wegräumen der letzten rechtlichen Hindernisse." Zudem habe auch der Oelsnitzer Heimatförderverein seine Unterstützung zugesagt. "Der Steuerberater des Vereins wird uns helfen, damit alles korrekt über die Bühne geht und so viel wie möglich des eingespielten Geldes bei den Betroffenen ankommt", sagt Seemann.

Und: "Wir hoffen, es kommen ganz viele Gäste und vielleicht auch ein paar Betroffene, um zu sehen, das Sie nicht alleine sind und um für ein paar Stunden Ihre Sorgen und Ängste zu vergessen können."

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1Kommentare
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  • 2
    1
    voigtsberger
    23.06.2018

    Da nehme ich das soziale Arrangement der Vertretern der "Spaßgesellschaft" von Oelsnitz und organisiert in den sogenannten Heimatförderverein nicht so richtig ab,
    denn bei den fast wöchentlichen Open-Air Veranstaltungen seit der Katastrophe, hätte man so manches anschieben können und nicht noch ein freies Wochenende, frei von Lärm und Tumult auch auszunutzen um im Sommer durchgehend die "Sau rauslasen zu können", denn beim schlammschippen war der Heimatförderverein und die Bands doch auch "abgetaucht" und am Ende scheint alles nur wie Profilierung des Vereins und Hilfe zum Bekanntheitsgrad der Bands und ist einmal wieder so einfach zu durchschauen, wie fast Alles was der Heimatförderverein angeht!



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