Olympia kein Thema im Zweckverband

Schneeproduktion für Skisprung-Weltcup läuft

Klingenthal/Plauen.

Die seit Tagen diskutierte Idee, die Olympischen Winterspiele 2030 nach Thüringen und Sachsen zu holen und dabei in Klingenthal die Wettbewerbe im Skispringen durchzuführen, war am gestrigen Donnerstagabend bei der Sitzung des Zweckverbands für die Vogtland-Arena kein Thema. Klingenthals Oberbürgermeister und Verbandsvorsitzender Thomas Hennig (CDU) hatte bereits im Vorfeld angekündigt, zunächst ergründen zu wollen, wie substanziell die in Thüringen vorgestellten Pläne überhaupt sind.

Ebenfalls kein Thema im öffentlichen Teil der Sitzung des Zweckverbands war der Stand der Vorbereitung des Skisprung-Weltcups der Frauen und Männer vom 13. bis 15. Dezember in der Vogtland-Arena. Diese laufen aber bereits auf Hochtouren, wie dazu vom VSC Klingenthal zu erfahren war.

Da das Wetter bislang nicht mitspielt, setzen die Organisatoren auf Technik der Firma Techno-Alpin aus Bozen (Italien). Die in einem Container installierte "Snow-Factory" soll rund um die Uhr im Einsatz sein, um gut 2000 Kubikmeter Kunstschnee zu produzieren, mit denen die Großschanze belegt wird. Bei mindestens drei Grad Celsius Kälte werden zusätzlich drei Schneekanonen eingeschaltet. Im Depot an der Schanze liegen außerdem noch etwa 1000 Kubikmeter vom vergangenen Winter in Reserve.

Der Zweckverband hat den Auftrag für eine mobile Info-Tafel als Informationsportal in der Vogtland-Arena vergeben, die aber auch an weiteren Veranstaltungsorten in Klingenthal eingesetzt werden soll. Den Auftrag über rund 202.000 Euro ging an eine Firma in Dresden, das Vorhaben wird vom Freistaat zu 85 Prozent gefördert. Angekündigt wurde außerdem, dass die Betreibung der Vogtland-Arena neu aus- geschrieben wird. (tm)

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