Rücken als Problemzone im Vogtland

DAK: Krankenstand in der Region aber gesunken

Oelsnitz/Klingenthal.

Der Krankenstand im Vogtlandkreis ist 2017 im Vergleich zum Vorjahr leicht gesunken. Zumindest laut Aussage des DAK-Gesundheitsreports für die Region, der gestern in einem Pressegespräch in Plauen vorgestellt wurde. Die Kasse hat im Vogtland 8000 und in ganz Sachsen 31.000 Versicherte, deren Daten in den jährlichen Bericht einfließen. 4,4 Prozent der versicherten Erwerbstätigen im hiesigen Kreis befanden sich voriges Jahr im Krankenstand. Die meisten Fehltage sind auf das Hauptleiden Rückenschmerzen oder eine Erkrankung des Muskel-Skelett-Systems zurückzuführen. "Seit Jahren befinden sich Rückenschmerzen auf Platz eins", informierte Antje Grünler, Leiterin des Servicezentrums. Statistisch gesehen fiel jeder Versicherte der Kasse voriges Jahr drei Tage auf Arbeit wegen eines Rückenleidens aus. Damit liegt das Vogtland aber noch unter dem Landesdurchschnitt, der bei rund dreieinhalb Tagen liegt. An zweiter Stelle bei den Gründen für längere Ausfälle wegen Arbeitsunfähigkeit standen akute Infektionen der oberen Atemwege wie etwa einer Bronchitis, gefolgt von Krankschreibungen wegen einer depressiven Episode. "Erfreulicherweise ist bei psychischen Erkrankungen im Vogtland ein rückläufiger Trend zu spüren, während sie in anderen Regionen oft zunehmen", resümierte Grünler. (nij)

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