Sportlerheim Eichigt ist jetzt ein Schmuckstück

Handwerker haben ganze Arbeit geleistet: Die Mitglieder des SV Eintracht haben nun mehr Platz - und packen nicht nur bei Winterarbeit selbst mit an.

Eichigt.

Ein Feiertag für Eichigt, das war nicht erst der 3. Oktober, sondern bereits der Freitag zuvor: Das sanierte und erweiterte Sportlerheim des SV Eintracht am Oswald-Breitenfelder-Sportplatz wurde übergeben. "Eine grandiose Leistung", lobte Bürgermeister Christoph Stölzel (parteilos) die, die dazu eingeladen waren: Maurer, Tiefbauer, Putzer, Fliesenleger, Metallbauer, Klempner, Dachdecker, Maler, Heizungsbauer. "Wir sind stolz auf euch. Es rennen so viele Schaumschläger durchs Land. Ihr habt bewiesen, was ihr mit eurer Hände Arbeit schaffen könnt", sagte Stölzel.

Ein explizites Lob hob sich der Bürgermeister für Rocco Schmidt auf. Er hat am Haus in doppelter Funktion seine Handschrift hinterlassen: Als zuständiger Mitarbeiter der Planungsgesellschaft für Bauwesen Knüpfer aus Oelsnitz, als Mitglied im SV Eintracht, wo er auch handwerklich anpackte. "Du hast das sehr, sehr gut begleitet", so Stölzel. Beim Rundgang durch das Haus konnte Rocco Schmidt zeigen, was sich alles verändert hat im und am gut 30 Jahre alten Bau, von dem vieles rund um die steile Treppe ins Untergeschoss nicht mehr wiederzuerkennen ist: der Gastraum groß und ohne trennende Esse, die Küche, der nun separate Schiedsrichter-Raum. Die Sanitärbereiche, als einziges noch alt, kommen bald dran, so Vereinschef Thomas Freundel. Wenn sie spätestens im Frühjahr modernisiert sind, stimmt die Einschätzung des Einweihungsgastes und Oelsnitzer OB Mario Horn (CDU) völlig: "Es ist ein Schmuckstück entstanden, es wurde ein richtiger Anlaufpunkt gesetzt", sagte er. Nicht mit leeren Händen, sondern mit drei Fußbällen plus einem Volleyball als Geschenk kam Helmut Meißner, Fachbereichsleiter Kultur und Sport im Landratsamt, der zugleich Grüße von Landrat Rolf Keil (CDU) überbrachte.

Sportvereinschef Thomas Freundel hob hervor, dass der Bau Vorstellungen des Vereins umsetzt - Planer Klaus Knüpfer, von Stölzel als "wunderbare Wahl" und seine Pläne als "ideal gelungen" bezeichnet, hätte den über das Programm Leader geförderten Bau gern eine Nummer größer gehabt. "Das Sportlerheim ist funktionell für unsere Zwecke. Es wird immer schwer sein im ländlichen Raum, die Jugend zu begeistern. Aber die Voraussetzungen dafür sind optimal", sagte er zu gut 60 geladenen Gästen, zu denen auch der vogtländische CDU-Landtagsabgeordnete Andreas Heinz gehörte.

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