Sprach-Projekt bekommt Unterstützung

Oelsnitz und Schöneck zeigen sich interessiert

Oelsnitz/Schöneck/Marieney.

Das Projekt einer "Straße der deutschen Sprache" im Vogtland, das von der Vogtländischen Literaturgesellschaft Julius Mosen angeregt wurde, findet die Unterstützung des Oelsnitzer Oberbürgermeisters Mario Horn und der Schönecker Bürgermeisterin Isa Suplie (beide CDU). Das erklärten beide auf der Jahreshauptversammlung des Vereins am Samstag in der Auerbacher Nikolai-Kirche. Seine Unterstützung zugesagt hat auch Mühlentals Bürgermeister Heiko Spranger (Freie Wähler Marieney-Saalig). Im Bürgerhaus Marieney hat die Literaturgesellschaft ihren Sitz.

Das Projekt im Vogtland soll anschließen an die "Straße der deutschen Sprache", die aktuell von Sachsen-Anhalt, über Thüringen, Sachsen bis Nordbayern führt und sich auf die Tatsache beruft, dass in der Region seit über 1200 Jahren Deutsch gesprochen wird. Im Vogtland könnte die Route von Reichenbach über Auerbach und Schöneck nach Marieney führen, weiter über Oelsnitz und Plauen nach Schleiz. "Die Teilnahme am Projekt schärft in der Region den Blick für den Wert der Sprache. Und Beiträge zur Sprachpflege ziehen Blicke auf die Region", ist Frieder Spitzner überzeugt. Er verfolgt das Projekt bereits seit 2012. (tm)

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