Stadträtin Monika Müller übt Kritik

Oelsnitz.

Mit Kritik in verschiedene Richtungen meldet sich die Oelsnitzer AfD-Stadträtin Monika Müller zu Wort. Sie nimmt Bezug auf einen Leserbrief zur B 92 mit der Überschrift "Der jetzige Zustand war vorauszusehen". Müller: "Ja diese Erkenntnis wird uns noch oft um die Ohren fliegen. Nun ist es so, dass Mario Horn mit großer Mehrheit von den Bürgern gewählt wurde. Der Stadtrat wurde auch von den Oelsnitzern gewählt, in der Zusammensetzung, wie er jetzt ist. Leider liegt bei Wahlen immer das Augenmerk auf den Parteien", so Müller. Vor Jahren habe in Oelsnitz eine Verantwortliche gesagt: "Hat man die Mehrheit, kann man auch morgen das Rathaus abreißen lassen." So sei es noch immer. "Das beginnt in Berlin, geht nach Dresden, dann nach Plauen und zuletzt kommt es bei uns an. Wenn dann mal den Finger in die Wunde legt, wird einem möglichst der Mund verboten oder man wird mitleidig belächelt. Ich sehe unseren Mittelstand, dem gerade das Rückgrat gebrochen wird. Leider hebt es die Verantwortlichen nicht sonderlich an. Die mehrheitliche Meinung ist leider, dass wir ja sowieso nichts machen können. Es ist wirklich sehr beunruhigend: Ein Bürgermeister, der alles aussitzt und die Mehrheit der Stadträte, die mit den Schultern zucken." (fp)

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