Turnhalle günstiger als geplant

Erlbach: Bau liegt 96.000 Euro unter der Schätzung

Markneukirchen.

Aufatmen im Rathaus Markneukirchen: Die beiden großen Befürchtungen bei der Sanierung der Schulturnhalle Erlbach sind nicht eingetreten - weder wurde es zur Kostenschätzung viel teurer, noch fanden sich teils keine Firmen. Im Gegenteil: Die elf ausgelösten Baulose liegen mit einem Gesamtumfang von 610.000 Euro deutlich unter dem Plan, der von 706.000 Euro ausging. Es gab zwar teils nur einen Bieter, aber jedes Los konnte beauftragt werden. Wegen der Sommerpause des Stadtrates hatten die Räte dazu Bürgermeister Andreas Rubner (parteilos) bevollmächtigt. Der Technische Ausschuss des Rats segnete am Montag seine Entscheidungen ab. Die Rats-Zustimmung nächste Woche gilt als sicher.

Das größte Los, die Baumeisterarbeiten von 179.900 Euro brutto, ging an das Baugeschäft Zimmerei Keller & Dick aus Markneukirchen. Den einzigen deutlichen Ausreißer bei den Kosten nach oben gab es bei der Fassade. Das einzige Angebot lag mit 80.900 Euro 21.000 Euro über dem Kostenansatz. "Aussichtslos, eine andere Firma zu bekommen", schätzte Rubner auf Frage von Sebastian Schlesinger (AfD) ein, der die Abweichung ansprach. Bis auf Sportboden und Ausstattung, die eine Fachfirma aus Nossen liefert, gingen die Aufträge für die Halle an Bieter aus der Region - Dachdeckermeister Knoll Adorf, Maler, Ausbau, Anstrich Oelsnitz, Firma Nickel (Fenster/Türen) Klingenthal sowie Elektro Seifert und Fischer KHS (beide Markneukirchen) und Pollner Heizungen aus Rodewisch. (hagr)

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