Wettbewerb startet mit einem Lostopf

Der 54. Internationale Instrumentalwettbewerb Markneukirchen ist eröffnet. Zahlreiche Gäste erlebten das Auftaktkonzert.

Markneukirchen.

Ein B hat der in Plauen geborene Bratscher Thomas Selditz am Donnerstagabend aus dem Lostopf im Foyer der Musikhalle Markneukirchen gefischt. Das heißt: Die Bewerber mit B eröffnen den 54. Internationalen Instrumentalwettbewerb Markneukirchen - den ersten, den Selditz als Präsident der Sparte Streichinstrumente leitet. Die Konkurrenz in diesem Jahr geht mit 51 Teilnehmern im Fach Cello und 31 im Fach Gitarre über die Bühne. Die jungen Musiker kommen aus 28 Ländern und fünf Kontinenten. Mit einem Dutzend Bewerber stellt Südkorea zum wiederholten Mal die meisten Markneukirchener Aspiranten, gefolgt von Deutschland (neun) und Frankreich (acht).

In die Liste der Preisträger, in die sich die Kandidaten im Alter von 17 bis 29 Jahren eintragen wollen, hat es der Solist des Eröffnungskonzerts am Freitagabend bereits geschafft. Der aus Kirchberg bei Zwickau stammende Oboist Thomas Hecker (33) errang 2010 in Markneukirchen einen dritten Preis. Er spielte im Eröffnungskonzert in der Musikhalle zusammen mit dem Sinfonieorchester Markneukirchen unter der Leitung von Matthias Spindler.


Gelegenheit, die Teilnehmer zu erleben, besteht am heutigen Samstag ab 9 Uhr mit der Fortsetzung der ersten Auswahlprüfungen der Cellisten (Musikhalle) und der Gitarristen (Villa Merz). Die Prüfungen sind öffentlich, Eintritt frei. Am morgigen Sonntag geht es ab 9 Uhr mit der dritten und letzten Cello-Auftaktrunde weiter, die Gitarristen beginnen mit ihrer zweiten Auswahlprüfung. Bei Sonderpreisen sind auch die Zuhörer gefragt: Sie können erneut den Publikumspreis wählen.

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