Wildcats unterliegen nur dem Grillclub

Hoch her ging es beim 9. Zwoticher Badewannenrennen auf dem Walfischteich. André Sämann war mit Unterwasserantrieb eine Klasse für sich.

Zwota.

Anfangs fühlte sich das Stockentenpaar nicht anders als sonst und drehte gemächlich seine Runden. Hier ein Taucher, dort ein Schnapp nach einer Mücke - aber als dann die Wannen ins Wasser gelassen wurden, verzog sich das gefiederte Paar doch lieber an eine ruhige Stelle des Walfischteiches.

Dass sich beim 9. Zwoticher Badewannenrennen lediglich vier statt gewohnte acht oder gar zehn Mannschaften von Mandy Neidhardt in die Startliste eintragen ließen und weniger Schaulustige sich am Ufer zum Anfeuern drängten - der Stimmung tat das nur geringfügig Abbruch. Dennoch dachte Walfisch-Wirt René Goram am Samstag schon ans nächste Jahr: "Zum Jubiläum 2018 müssen wir einiges ändern, uns vielleicht auch eine Neuerung ausdenken. Na, mal sehen."

Im vergangenen Jahr ruderten sich die Wildcats alias Yvonne Meinel und Katja Karwofsky auf den dritten Platz. Moralisch unterstützt von ihrem Fanclub, stellte sich die Frage: Werden die Beiden diesmal allen anderen Mannschaften ein Schnippchen schlagen? Als sie im ersten Rennen ihre Muskeln spielen ließen und die Waldwichtel Alexander Mietzke und Sven Rieger eindeutig abhängten, deutete sich das an. Aber bereits im nächsten Duell mit André Sämann vom Grillclub verflog die Hoffnung.

Denn wenn einer an diesem Nachmittag nicht zu schlagen war, dann Sämann. Seine Zinkwanne war technisch ausgefeilt, zwar absolut reduziert, aber ohne jeden optischen Schnickschnack und deshalb bestens geeignet, um die Beinkraft per Kettenantrieb optimal auf die Unterwasserpaddel zu übertragen. Sven Sämann gewann seine drei Rennen - Spitze.

Platz 2 ging unter großem Jubel an die Wildcats, denn die wackeren Nixen ließen auch das viertplatzierte Metal-Team mit Kevin Sieder aus Neudorf und André Ottiger aus Oelsnitz ziemlich alt aussehen. Beide gingen das erste Mal in Zwota an den Start und mussten auch nach dem Vergleich mit den Waldwichteln eingestehen, dass das Rennen härter ist als ein Heavy-Metal-Konzert. Dass sich ihre Bärte nicht gerade günstig in puncto Windschlüpfrigkeit erwiesen, kam noch hinzu.

Bewertung des Artikels: Noch keine Bewertungen abgegeben
0Kommentare
Um zu kommentieren, müssen Sie angemeldet und Inhaber eines Abonnements sein.



    Bitte schalten Sie ihren AdBlocker aus. An alle Adblocker

    Bitte schalten Sie ihren AdBlocker aus.
    Mehr erfahren Sie hier...