Bereit für ersten Flockenwirbel: Plauen bunkert 2800 Tonnen Salz

Der Winterdienst ist einsatzbereit, vermeldete am Freitag die Plauener Stadtverwaltung. Wunder sollen Bürger aber auch in diesem Jahr nicht erwarten.

Plauen.

Die Schneezäune stehen, die Lager sind voll mit Salz und Split, die Streubehälter gefüllt, die Räumfahrzeuge einsatzbereit - hieß es am Freitag aus dem Plauener Bauhof. Mit Blick auf den angekündigten ersten Flockenwirbel in den nächsten Tagen fühlen sich die Bauhofmitarbeiter für den Winterdienst gerüstet. Setzt der erste Schneefall ein, würden noch einige Treppen, wie die an der Friedensbrücke, gesperrt.

Auch beim Hauptauftragnehmer für den Winterdienst in Plauen, der Abfallentsorgung Plauen, und den weiteren Kooperationspartnern wie dem Hausmeisterdienst Trommer, der Baumann Bau Plauen, Piepenbrock Zwickau, AHP Plauen, ISP Plauen und Gemeinhardt Großfriesen seien Mitarbeiter und Technik einsatzbereit. "Die Zusammenarbeit klappt gut, zumal es dieselben Partner wie im Vorjahr sind", versichert Enrico Schmidt vom städtischen Bauhof.

In den zurückliegenden Monaten wurden für Plauen etwa 800 Tonnen Salz geliefert. Damit liegen etwa 2500 Tonnen Salz unterm Hallendach. Hinzu kommen 40 Tonnen Salz für die Lauge. Außerdem wurden 500 Tonnen Split gebunkert. Ziel sei es, dass morgens um 6 Uhr die Plauener Hauptstraßen von den Kraftfahrern und dem öffentlichen Nahverkehr genutzt werden können. "Wenn es stark schneit, können nicht alle Straßen und Fußwege gleichzeitig geräumt werden. Deshalb ist es wichtig, dass jeder auf die kalte Jahreszeit eingestellt ist", so der Hinweis von Enrico Schmidt. Jeder sollte sich selbst informieren, welches Wetter angesagt ist, dementsprechend einige Minuten früher aufbrechen, nur mit Winterreifen fahren und der Räum- und Streupflicht vor dem eigenen Grund-stück nachkommen.

Vom städtischen Winterdienst geräumt werden zuerst Hauptverkehrs- und Durchfahrtsstraßen mit hoher Verkehrsbedeutung, danach Straßen, die von Bussen befahren werden, Zufahrtsstraßen zum Klinikum, zu Schulen, zur Feuerwehr, zur Polizei und zu Parkhäusern. Es folgen steile Straßen in Wohngebieten, dortige Fußgängerüberwege, Straßen in Industriegebieten sowie wichtige Nebenstraßen.

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