Bundespolizei nimmt Reisenden fest

Mann mit gefälschten Dokumenten unterwegs

Plauen.

Bei der Kontrolle eines Fernreisebusses auf der Linie Karlsruhe-Berlin haben Bundespolizisten am Dienstagnachmittag am Rasthof Vogtland-Süd an der A 72 einen 26-jährigen Serben festgestellt, der sich mit gefälschten Personaldokumenten gegenüber den Beamten auswies. Wie die weiteren Ermittlungen dazu ergaben, wollte der Mann damit seine wahre Identität verschleiern, um einer Verhaftung zu entgehen. Gegen ihn besteht ein Auslieferungshaftbefehl Serbiens. Der Fall wurde inzwischen der Landespolizei übergeben, an die der Mann gestern Vormittag überstellt wurde.

Während der Überprüfung im Bus hatte sich der 26-Jährige zunächst mit einer bulgarischen Identitätskarte ausgewiesen, die Auffälligkeiten aufwies, welche eine Fälschung vermuten ließen. Bei der anschließenden Durchsuchung des Mannes fanden die Einsatzkräfte eine serbische Identitätskarte sowie einen serbischen Führerschein. Die darin enthaltenen Personalien seien seine richtigen, behauptete der Reisende. Die genaue Prüfung durch Bundespolizisten ergab jedoch, dass es sich bei beiden Dokumenten um sogenannte Totalfälschungen handelt. Durch weitere Ermittlungen über das beim Bundeskriminalamt geführte Gesichtserkennungssystem gelang es schließlich, die wirklichen Personalien des Mannes zu bekommen, auf welche der Auslieferungshaftbefehl Serbiens ausgestellt ist, berichtete die Bundespolizei gestern. (bju)

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