Corona-Krise bedroht Falknerei in Plauen: "Mein ganzes Leben steckt hier drin"

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Eine Erfolgsgeschichte gerät ins Wanken. Der Vogtländer des Jahres 2019 fordert von der Politik endlich klare Perspektiven.

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33 Kommentare

Die Diskussion wurde geschlossen.

  • 31
    2
    Wika1
    10.04.2021

    Die Falknerei Herrmann ist eines der Highlights im nicht gerade mit touristischen Attraktionen gesegneten Vogtland und ein Anziehungspunkt für Jung und Alt. Zudem leistet sie als Auffangstation für Wildtiere einen wichtigen Naturschutzbeitrag. Diese tolle Einrichtung jetzt in solchen Schwierigkeiten zu sehen, ist sehr traurig. Warum eine Öffnung unter Auflagen nicht möglich sein kann, erschließt sich nicht. Und dass es außer privat von Tierfreunden kaum offizielle Unterstützung gibt, ist mehr als beschämend.

  • 20
    16
    BuboBubo
    10.04.2021

    ... aber wie die vielen roten Daumen zeigen, ist man im Vogtland sehr zufrieden mit der hohen Inzidenz und möchte sie wohl nicht mehr missen - Falknerei hin, Falknerei her.
    Lieber (wie z. B. gestern Abend) mit den Kumpels und der Bierflasche in der Fußgängerzone auf der Bank hocken und klönen, Maske unterm Kinn natürlich, weil man das Bier ja ungefiltert mag. Security ist eh' keine mehr zu sehen und den Feierabend hat man sich schließlich redlich verdient.
    Immerhin zehn Intensivbetten sind im Vogtland noch frei, und krank werden sowieso immer nur die anderen. Also: Was solls?

  • 29
    27
    BuboBubo
    10.04.2021

    Die allerbeste Art und Weise, der Falknerei (und vielen anderen Unternehmen auch) seine Solidarität zu erweisen, wäre, alles nur Mögliche zu tun, um die Neuinfektionen auf ein beherrschbares Maß zu senken. Das zeigt ein Blick auf §8 der sächsischen Coronaschutzverordnung. Wer sich jedoch an die vogtländischen 7d-Inzidenzwerte von > 200 gewöhnt hat, diese als „normal“ ansieht und nur mit den Schultern zuckt, hat das wohl aus den Augen verloren.
    Ansteckungen werden nicht vom Sandmännchen verstreut, die holt man sich selbst ab - wenn auch nie mit Absicht. Nicht jede infektiöse Risikosituation ist vermeidbar, einige aber schon. Dass eigenverantwortliches Handeln bereits ausreichen kann, das Pandemiegeschehen zu beherrschen, machen uns manche Gegenden in Deutschland schon längere Zeit vor. Würde man diesen Beispielen nacheifern, hätte die Falknerei auch bald wieder Publikum – wenn auch nur mit Schnelltest und Schnuffi vorm Schnabel.