Das Buch zu Plauens größter Baustelle

Erste Präsentation heute und beim Tag des offenen Campus am 22. Juni

Plauen.

Wussten Sie, dass der Schlossberg zu Plauen nicht nur Vögte und Fürsten, sondern sogar einen Kaiser gesehen hat? "Hier wurde geherrscht, geblutet und hier war man gefangen. Jetzt erlebt er seine krasseste Veränderung. Was für eine Geschichte!"

So bringen es Christian Pöllmann und Petra Macht im Geleitwort zu ihrer im Verlag Edition ad astra druckfrisch erschienen Broschüre "Schlosscampus zu Plauen" auf den Punkt. Heute, ab 11 Uhr, stellen sie das auf Kunstdruckpapier erstellte 64-seitige Büchlein in der Thalia-Buchhandlung im Plauener Einkaufszentrum Stadt-Galerie vor. Dort sowie beim Tag des offenen Campus am kommenden Samstag, 22. Juni von 10 bis 16 Uhr, wird es zum Preis von jeweils neun Euro auch erhältlich sein. Die Erstauflage beträgt 2000 Exemplare und dürfte rasch vergriffen sein.


Denn erstmals bereitet das Heft in einer kompakten, modernen und unterhaltsamen Form die wechselvolle Geschichte des Geländes auf, das in den vergangenen Jahrzehnten durch die frühere Justizvollzugsanstalt vom Blick der Plauener regelrecht abgeschottet war. Noch immer ist es durch laufende Bauarbeiten an den Schlossterrassen und am künftigen Campus der Staatlichen Berufsakademie nicht ungehindert und vollständig frei zugänglich.

Die Verfasser machen mit Unterstützung der Fotos von Günter Hager Lust darauf, Reste der früheren Burganlage und das neugestaltete Gelände zu entdecken. Und sie leisten noch mehr als das. Sie loben die Ansiedlung der Berufsakademie auf dem Gelände, die sie mit ihren Studiengängen vorstellen, und werfen zugleich einen optimistischen Blick nach vorn: "Jahrhundertelang in seiner Funktion nach innen oder außen abschottend, öffnet sich der Schlossberg nunmehr nach allen Seiten - seiner Stadt und den Menschen. Dies geht einher mit einer völligen Neuausrichtung in seiner Bestimmung: Von nun an wird hier explizit Zukunft gestaltet."

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