Erinnerung an Opfer des Naziregimes

Plauen.

Im Zuge der Novemberpogrome haben die Nationalsozialisten am 10. November 1938 die Plauener Synagoge niedergebrannt. Mit einer Kranzniederlegung wollen am heutigen Dienstag Plauens Oberbürgermeister Ralf Oberdorfer (FDP) und weitere Rathausvertreter an die Opfer des Naziregimes erinnern - wegen der gegenwärtigen Coronapandemie zwangsweise nur im kleinen Kreis und ohne die Anwesenheit von Schülern. So genannte Stolpersteine, die in Plauen vor den ehemaligen Wohnhäusern von deportierten Juden in die Gehsteige eingelassen sind, machen ebenfalls auf das Schicksal verfolgter Juden aufmerksam. Der Plauener Kai Grünler hat am Wochenende zum wiederholten Male auf Privatinitiative diese Steine gesäubert und aufpoliert - insgesamt 18 Stück. (bju)

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