Fluthilfe: Kommunen fordern Nachbesserung

Andreas Heinz trifft sich mit Vogtland-Kommunen

Plauen.

Bei den Hochwasserhilfen des Freistaates Sachsen nach den Starkniederschlägen im vergangenen Jahr muss nachgebessert werden. Das ist das Ergebnis eines Treffens des CDU-Landtagsabgeordneten Andreas Heinz mit Bürgermeistern der betroffenen vogtländischen Kommunen. Der agrarpolitische Sprecher seiner Fraktion hatte nach Oelsnitz eingeladen, um eine Zwischenbilanz zu den vor einem halben Jahr zugesagten "schnellen und unbürokratischen Hochwasserhilfen" zu erhalten. "Die Reaktionen der Bürgermeister aus Adorf, Bad Brambach, Bad Elster, Markneukirchen, Oelsnitz, Pausa-Mühltroff und Weischlitz waren grundsätzlich positiv", so Heinz. Allerdings habe es einige kritische Anmerkungen gegeben. "Es gab Schadensbilder, die einfach nicht in die Förderrichtlinie fallen", berichtete der Landtagsabgeordnete. Als Beispiel nannte er Uferabspülungen und die Beschädigung von Ufermauern. In beiden Fällen würden Schadensbeseitigungen nur gefördert, wenn sie mit einer ökologischen Verbesserung des Gewässers einhergehen. "Das sind Vorgaben, die aber mancherorts nicht praktikabel sind", so Heinz. Er wolle nun versuchen, in diesen Einzelfällen eine Lösung im zuständigen Ministerium in Dresden zu erreichen. (bju)

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