Freibad-Projekt und Sportplatz-Sanierung gesichert

Die Stadt Plauen erhält 1,7 Millionen Euro Fördermittel für zwei Bauprojekte. Das meiste Geld fließt ins Haselbrunner Bad.

Plauen.

Gute Nachrichten für Plauen: Der Bund hilft mit 1,7 Millionen Euro bei der Sanierung zweier Sportstätten in der Spitzenstadt. Sowohl das Freibad Haselbrunn als auch der Sportplatz des 1. FC Wacker profitieren von der Bundesförderung. Für die finanzielle Hilfe hatte sich die Bundestagsabgeordnete Yvonne Magwas (CDU) eingesetzt.

Für die Sanierung des Freibades Haselbrunn erhält die Spitzenstadt rund 1,6 Millionen Euro. Damit übernimmt der Bund 90 Prozent der Gesamtkosten. Mit dem Geld soll der historische Kabinenbestand von 1923 weiterhin gesichert werden. Derzeit ist nur ein Drittel des historischen Bestands saniert. Zudem soll durch eine komplette Beckenauskleidung mit Edelstahl eine deutliche Attraktivitätssteigerung und damit günstigere Betreibungskosten gewonnen werden. Magwas: "Ein gutes Signal für Plauen und die gesamte Region. Es ist immer wichtig, Vereine und öffentliche Freizeiteinrichtungen zu unterstützten. Sie machen unsere Heimat lebens- und liebenswert." Die denkmalgeschützten Kabinen des Freibades Haselbrunn seien in dieser Größe deutschlandweit einmalig und haben eine herausragende kulturelle Bedeutung. Mit der Förderung werden die Kosten für die Sanierung des Freibades Haselbrunn fast komplett vom Bund übernommen.

Der 1. FC Wacker Plauen wird bei der Erneuerung des Kleinfeld-Kunstrasensportplatzes mit 90.000 Euro unterstützt. Aufgrund des hohen Verschleißes drohte dem Platz eine Sperrung. Die Spitzenstadt selbst könnte die Kosten für die Erneuerung derzeit nicht stemmen. Das Bundesprogramm ist die einzige Möglichkeit, das Projekt umzusetzen. Magwas war in den vergangenen drei Jahren dreimal direkt vor Ort. "Die Mitglieder des 1. FC Wacker Plauen leisten eine hervorragende Nachwuchsarbeit. Der Sportplatz ist im Wohngebiet eine feste Anlaufstelle. Ich danke Bürgermeister Steffen Zenner und allen Beteiligten für die gute Zusammenarbeit", betonte Magwas. Zenner (CDU) hatte federführend die Fördermittelanträge in die Hand genommen. Plauens Bürgermeister für Kultur, Bildung, Soziales und Sport freute sich am Mittwoch über die gute Nachricht. "Herzlichen Dank an den Bund und insbesondere an Yvonne Magwas, die ihr Versprechen gehalten hat, uns zu helfen. Ohne die Förderung vom Bund hätten wir die Sanierung des Freibades Haselbrunn nicht weiter fortführen können", erklärte Zenner. Den Wacker-Kunstrasen hätte die Stadt Plauen ohne die Sanierung ganz sperren müssen. Beim Fußballverein in der Ostvorstadt und insbesondere bei den über 30 Nachwuchstrainern werde diese Nachricht besondere Freude auslösen, so Zenner.

Das Geld für beide Projekte fließt aus dem Bundesprogramm "Sanierung kommunaler Einrichtungen". Damit werden bundesweit Städte und Gemeinden unterstützt, die nötigen Voraussetzungen zu schaffen, um Sport-, Jugend- und Kultureinrichtungen vor Ort zu zukunftsfähigen Begegnungsstätten zu machen. (mit kare)


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