Führende Textilfirma richtet Blick auf Plauen

Bauerfeind aus Zeulenroda hält Initiativen in der Stadt künftig für denkbar

Plauen.

Mit dem Wachstum der weltweit agierenden Bauerfeind-Gruppe im thüringischen Zeulenroda gerät auch die Entwicklung in Plauen im Bereich der Ausbildung künftiger Textiler und des neuen Campus der Berufsakademie (BA) in den Fokus des Herstellers für medizinische Hilfsmittel. Mit dem angestrebten Aufbau eines Kompetenzzentrums für Aus- und Weiterbildung für die ostdeutsche Textil- und Bekleidungsindustrie in der Stadt seien Kooperationen denkbar. Selbst eine künftige Ansiedlung in der Stadt schloss Beatrix Bauerfeind-Johnson auf Nachfrage der "Freien Presse" nicht aus. Sie ist Tochter von Seniorchef Hans Bauerfeind und Mitglied des Aufsichtsrats. "Wir können am Standort Zeulenroda nicht weiter wachsen", erklärte sie. "Mit dem Standort Gera, in den wir aktuell investieren, haben wir uns gleichzeitig dazu entschieden, weiter regional zu bleiben." Ob es bereits konkrete Pläne für Plauen gibt, blieb zum Pressetermin anlässlich des Firmenjubiläums von 90 Jahre Bauerfeind aber offen.

Die Firma, die unter anderem Bandagen und Orthesen herstellt, bewegt sich neben dem deutschen Markt auf internationalem Parkett wie Russland sowie den USA und verzeichnet in China zweistellige Wachstumsraten, wie Bauerfeind-Johnson sagte. "Von der Marke Made in Germany wollen wir aber nicht abrücken." Bauerfeind baut aktuell eine Außenstelle des Unternehmens in Gera auf. Der Standort soll vornehmlich der Orthesenfertigung dienen und schon nächstes Jahr 100 Mitarbeiter beschäftigen. Am Montag startete die Firma mit dem Einräumen der neu erbauten Halle.

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