Gaumenfreude pur: Experten geben Kalorienbomben frei

Zur traditionellen Stollenprüfung in Auerbach ist gestern der Startschuss für das beliebte Weihnachtsgebäck gefallen. 37 Produktproben unterzogen sich Prüfungen, 36 Mal lautete das Urteil "sehr gut", einmal "gut". Mit einem solchen Ergebnis hätten die Innungsbäckereien noch nie abgeschnitten, sagte Jörg Schürer (2. v. rechts), Obermeister der Bäckerinnung Vogtland und Vorsitzender des Stollenverbandes Sächsisches Vogtland. Beide Institutionen richten seit vier Jahren gemeinsam Stollenprüfungen aus. Unter Verbandsregie gibt es den Wettbewerb seit 21 Jahren. 20 von insgesamt 36 Innungsbäckereien waren dem Aufruf gestern zur Stollenprüfung gefolgt. Wer wollte, konnte mehr als ein Produkt einreichen. Folglich landeten neben vogtländischem Weihnachtsstollen mit einheitlichem Verbandsrezept und hauseigenen Kreationen mit Mohn, Marzipan, Quark, Haselnuss oder Cranberrys auch noch Lebkuchen, Reformationsbrötchen und Kartoffelkuchen auf dem Kandidatentisch. Bäckermeister und Sachverständiger Michael Isensee (rechts) futterte sich durch, verteilte Punkte für Geschmack, Aussehen, Kruste und Geruch. "Spitzenmäßig", fasste der gestandene Prüfer von der Akademie des Deutschen Bäckerhandwerks in Weinheim im Beisein der Bäckermeister Volker Wunderlich, Jörg Schürer und Torsten Aust (4. v. rechts) den Test zusammen.dien Foto: David Rötzschke

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