Gemeinde investiert in das Rodauer Waldbad

Anlage seit Ende August nach "bescheidener Saison" geschlossen

Rosenbach.

"Was möglich ist, wird getan", versicherte der Rosenbacher Bürgermeister Michael Frisch in der jüngsten Sitzung des Gemeinderates Rosenbach in Bezug auf den Erhalt des Waldbades Rodau. Die Gemeinde wird investieren. Begonnen wird mit den Dächern auf dem Umkleide- und Sanitär- sowie dem Wirtschaftsgebäude. Für deren Erneuerung hat die Gemeinde eine Firma beauftragt. Die Filteranlage wurde bereits saniert. In ihrer Sitzung gaben die Räte grünes Licht für den Bau des Zaunes auf der Seite des Badweges.

Dafür wurden mehrere Firmen kontaktiert, wobei bereits in ersten Anfragen die meisten Betriebe auf fehlende Kapazitäten hinwiesen. Vier Kostenangebote waren eingegangen, wurden geprüft und ausgewertet. "Das wirtschaftlich günstigste Angebot hat die Firma Reiher Baugesellschaft in Schneckengrün in Höhe von knapp 16.000 Euro abgegeben", informierte Bauamtsleiter Luz Woratsch. Das höchste Angebot lag bei rund 18.000 Euro.

Für die Sanierungsarbeiten im Waldbad kann die Gemeinde Fördermittel nutzen, die nach einem Antrag der Kommune vom November 2018 im Juni dieses Jahr genehmigt wurden. Die Gemeinde plant außerdem eine Neugestaltung der Freiflächen und der Terrasse sowie den Einbau energieeffizienter Pumpen. Michael Frisch will die einzelnen Punkte gemeinsam mit dem Pächter besprechen.

Nicht zufrieden ist die Gemeinde mit der zu Ende gegangenen Saison. "Durchschnittlich 60 Besucher am Tag waren es", so der Bürgermeister. "Damit liegen wir weit von dem entfernt, was sonst an Besuchern herein strömt." Aber das gehe offenbar auch anderen Freibädern so. "Die Zahlen liegen deutlich unter dem, was möglich gewesen wäre - auch ohne Hygienemaßnahmen."

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