Gewerkschaft feiert den ruhigen 1. Mai

Am Tag der Arbeit ist es gestern in Plauen friedlich geblieben - im Gegensatz zum Vorjahr. Damals hatte es bei Demonstrationen von Rechten und Linken Ausschreitungen gegeben.

Plauen.

Karl Marx' Kopf war ziemlich schwer, aber nicht nur vom Denken. In dem gestern zur Sparbüchse umfunktionierten "Nischel" befand sich "Kapital": Plauener mit Appetit auf Süßes hatten für Kaffee und Kuchen Geld gespendet, soviel ihnen gerade in die Finger kam. Gebacken hatten Plauens Linke. Sie waren gestern Mitinitiator der Vormittagsveranstaltung des Deutschen Gewerkschaftsbundes (DGB) zum 1. Mai, die unter dem Motto stand "Wir sind viele. Wir sind eins."

Im Zentrum der engagierten Reden von Thomas Knabel, stellvertretender Bevollmächtigter der IG Metall in Zwickau, und Bianca Zickler-Peuschel, in der Altenpflege tätiges Gewerkschaftsmitglied, standen die Probleme Tariflohn und Arbeitszeit. Die Rente war ebenfalls ein großes Thema. Dazu gab es auch ein Quiz, an dem sich viele Anwesende beteiligten.


Rund 200 Teilnehmer waren laut Matthias Eulitz vom DGB Zwickau gekommen, um gemeinsam den Tag der Arbeit zu begehen - und zwar friedlich. Im Vorjahr hatte es zum Tag der Arbeit bei Demonstrationen von Rechtsextremen und Linken Ausschreitungen gegeben. Wasserwerfer wurden eingesetzt.

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