Grüne starten Projekt zur Artenvielfalt

Wahlen 2019 In Region Nistkästen verteilt

Plauen.

Die vogtländischen Grünen haben in den zurückliegenden Wochen Nistkästen an öffentliche Einrichtungen in der Stadt Plauen sowie im Vogtlandkreis verteilt. "Wir reden nicht nur darüber - wir tun auch etwas für den Erhalt der Artenvielfalt und den Artenschutz", sagt Gerhard Liebscher, Kandidat für die anstehenden Kommunal- und Landtagswahlen. Der vogtländische Kreisverband von Bündnis 90/ Die Grünen will mit der Aktion aber auch bei Kindern das Interesse für die Natur wecken. Deshalb gingen die mehr als ein Dutzend Nistkästen an verschiedene Kindertagesstätten, Schulen und Horteinrichtungen.

"Auf praktische Weise können Kinder an unsere heimischen Vogelarten, deren Lebensbedingungen und damit einhergehend an die Thematik Artenvielfalt herangeführt werden. Das ist doch viel spannender als nur die reine Theorie", kommentiert Thomas Hohl, Grüner Kreisrat, die Idee. Mit der Sensibilisierung für Naturschutz und Erhalt der Artenvielfalt könne man nicht früh genug anfangen.

Sascha Aurich

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Angefertigt wurden die verschiedenen Nistkästen für Stare, Rotschwänzchen, Meisen und andere Vögel im Auftrag des grünen Kreisverbandes im Natur- und Umweltzentrum Oberlauterbach. Den verschiedenen Einrichtungen wurden die Nisthilfen gratis zur Verfügung gestellt. (bju)

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1Kommentare
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  • 3
    1
    Tauchsieder
    16.05.2019

    Toll, hört sich gut an, ist aber eher blanker Aktionismus. Die angeblichen "Grünen" sollten sich lieber für den Erhalt von Flächen einsetzen, indem diese Vogelarten natürlich vorkommen. Dann braucht man auch keine Nistkästen.
    Als Beispiel könnte man hier die Vernichtung einer ganzen Gartenanlage für eine Sporthalle in Plauen anführen. Dort kommen natürlicherweise die aufgeführten Vogelarten vor und brüten auch dort. Auch Fledermäuse haben dort ihren Lebensraum.
    Neben der Zustimmung der "Grünen" im Stadtrat für diese Sporthalle wurde auch der geschützte Landschaftsteil "Schlossberg" in Plauen beseitigt, ein natürlicher Lebensraum geschützter Vogelarten und Fledermäuse. Demnächst kommen noch Flächen bei Oberlosa dazu usw.
    Darauf sollten die angeblichen "Grünen" eine Antwort geben.



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