Holzschnitt von der Waldheimat

Auflösung Fotorätsel 1288: Grimm-Sachsenberg

Plauen/Klingenthal.

Drei Namen standen vorige Woche zur Auswahl für den Schöpfer der abgebildeten Winterlandschaft: Lothar Rentsch, Richard Grimm-Sachsenberg und Walter Rahm. Grafiker waren alle drei, aber Grimm widmete sich in Holzschnitten sehr der vogtländisch-erzgebirgischen Waldheimat. Da er zu seinem Familiennamen auch den seines Geburtsortes Sachsenberg hinzufügte, war es für die Lösung der Rätselaufgabe nicht schwierig, den Künstler zu ermitteln. Geboren wurde der Sohn eines Müllers 1873 in Untersachsenberg, das schon längst zu Klingenthal gehört. Er besuchte das Lehrerseminar in Auerbach, studierte an den Kunstakademien Dresden und München, wandte sich aber später in Leipzig der Gebrauchsgrafik und Buchkunst zu. Sein Gefühl zur Heimat kam immer in Kalendern zum Ausdruck. Er starb 1952 in Leipzig, das aus Berufsgründen zu seiner zweiten Heimat geworden war.

Walter Rahm war Plauener, lebte von 1921 bis 1987. Als Gebrauchsgrafiker wurde er vor allem durch seine Spitzenfestplakate und die Briefmarkenserie "Plauener Spitze" bekannt. Er entwarf Betriebszeichen und Piktogramme, aber beteiligte sich auch an Architektur bezogener Kunst. Lothar Rentsch (1924 - 2017), einer der Ehrenbürger der Stadt, besuchte ebenfalls wie Rahm die Kunstschule in Plauen. Seine Motive waren die Stadt allgemein und Plauen im Besonderen. (ta)

Gewonnen hat Günter Oertel aus Theuma. Er erhält das sächsische Wein-Lexikon.

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