Kleiner Ort statt große Stadt: Debatte um Standort des Impfzentrums im Vogtland

Anders als in anderen Landkreisen wird die Einrichtung im Vogtland nicht in einer größeren Stadt eröffnet. Das sorgt für Unmut vor allem bei denen, die auf Bus und Bahn angewiesen sind. Was sagen die Verantwortlichen?

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1616 Kommentare

Die Diskussion wurde geschlossen.

  • 3
    2
    BuboBubo
    23.12.2020

    "Der Fahrgastverband Pro Bahn hat die Verantwortlichen aufgefordert, die Erreichbarkeit des in Eich geplanten Impfzentrums mit öffentlichen Verkehrsmitteln zu verbessern. ... 'Gerade für die ältere Generation, mit der ja die Impfung begonnen werden soll, ist die Anreise zum Impfzentrum im Januar und Februar als Wintermonate eine Herausforderung'“ (FP Druckausgabe v. 23.12.)

    Hat also dieser nervige Typ entgegen der Aufforderung, die Hufe stillzuhalten, seine unmaßgebliche Meinung offensichtlich auch noch dem Fahrgastverband aufoktroyiert! Was erlaubt der sich eigentlich???

    Da kann man nur noch ohne Ende den Kopf schuetteln...

  • 8
    2
    Westiefan
    23.12.2020

    Die Vorschläge mit den Sammelbussen finde ich besonders "toll". Da gibt es die Verordnung, dass man Menschenansammlungen und sogar öffentliche Verkehrsmittel meiden soll und dann werden die Leute mit Sammelbussen transportiert. Da ist das Virus wohl so nett und bleibt draußen?

  • 3
    8
    kopfschuettler1
    23.12.2020

    @BuboBubo

    Ass man SIE aber auch nicht gefragt hat, wie die Impfungen ablaufen sollen, das war schon ein großer Fehler bei Ihrem Wissen und Kenntnissen!

  • 3
    7
    kopfschuettler1
    23.12.2020

    @BuboBubo

    Sie brauchen ja nicht zum impfen zu gehen, dann kann es Ihnen doch egal sein, wo die Zentren sind! Vielleicht muss man Sie erst fragen, wo sie diese Impfzentren errichten dürfen. Wichtig ist einzig und allein, dass sich was tut. Da kann man auf Ihre sinnlosen Kommentare gerne verzichten!

  • 5
    7
    BuboBubo
    22.12.2020

    @Alcapone: Richtig, die Bedingungen werden sich ändern und die Impfzentren werden keinen dauerhaften Bestand haben.

    Laut Impfverordnung werden in der 1. Phase (geschätzt bis Mitte/Ende Februar) geimpft:
    -Personen, die das 80. Lebensjahr vollendet haben,
    -pflegebedürftige Personen in stationären Einrichtungen,
    -Personen die von ambulanten Pflegediensten betreut und versorgt werden,
    -medizinisches und Pflegepersonal

    Bis auf das medizinische Personal (und vielleicht noch nicht mal das) werden nur die über 80-jährigen das Impfzentrum in Anspruch nehmen. Danach folgt die zweite Staffel, darin die Menschen über 70. Für diese beiden Gruppen (und das sind nicht wenige Menschen) dürfte ein abgelegenes Impfzentrum problematisch sein, wenn ihnen nicht massiv Transportunterstützung angeboten wird.

    Der "Rest" wird sich irgendwie selber helfen. Dennoch hielte ich eine territorial ausgewogenere Impf-Infrastruktur für besser.

  • 8
    3
    Falkensteiner
    22.12.2020

    Vielleicht kann der Haltepunkt der Vogtlandbahn reaktiviert werden? Das würde sicher etwas bringen. Oder man fährt die älteren Menschen mit Sammelbussen zum Impfen. So würde ihnen die An- und Abreise sicher erleichtert. Wer ganz schlecht fortkommt und niemanden hat, kann vielleicht auch ein Taxi bekommen? Viele Schüler wurden jahrelang mit dem Taxi gefahren.

  • 15
    4
    Alcapone
    22.12.2020

    Will hier keinem zu nahe treten, aber wenn ich sehe wohin die Leute alles „rammeln“ ( so sagt man im Erzgebirge), wenn es Produkte ein paar Prozent billiger gibt, dann wird es wohl möglich sein 20-25 km zu einem Impfzentrum zu schaffen. Es wird eh noch eine ganze Weile dauern. Sollte der Moderna Impfstoff kommen wird sicher auch aufgrund der leichteren Kühlung die Impfung ortsnaher zu haben sein.

  • 8
    6
    BuboBubo
    22.12.2020

    Da Sie mich persönlich angesprochen haben, @Kopfschüttler: Artigen Dank für Ihren konstruktiven und bereichernden Beitrag. Apropos Hufe: Für welche Art Huftier halten Sie mich denn? Vielleicht lässt sich das auch noch klären. Im Übrigen: Sie kennen den Unterschied zwischen einer Kreisstadt und einer Großen Kreisstadt in Sachsen?
    Zurück zum Thema: "Die Verwaltung des Vogtlandkreises habe dem DRK mehrere mögliche Immobilien genannt". Leider wurde das Verfahren aus Sicherheitsgründen dermaßen geheim geführt, dass man nun vor vollendeten Tatsachen steht und zu den möglichen Alternativen im Dunkeln bleibt.
    Letztlich haben die Sachsen hier nur eine weitere Folge der unsäglichen Landkreisreform zu bewältigen. Dass nun z. B. die Schkeuditzer nach Belgern und die Hoyerswerdaer nach Löbau zum Impfen fahren müssen, wird vielen nur ein Kopfschütteln abringen.

    Auch nicht schlecht (s. u.): 3 Zeilen mit Zahlen, dafür drei rote Daumen. Für jede Zeile einer?

  • 9
    7
    BuboBubo
    22.12.2020

    BY hat 99 Impfzentren für gut 13 Mio Einwohner. Das ist 1 IZ für 133 TEW.
    MV hat 12 Impfzentren für 1,6 Mio Einwohner. Das ist 1 IZ für 133 TEW.
    SN hat 13 Impfzentren für 4 Mio Einwohner. Das 1 IZ für 308 TEW.

  • 12
    11
    kopfschuettler1
    22.12.2020

    Da muss man halt in Zukunft den Herrn "BuboBubo" fragen, wo man das Impfzentrum errichten darf. Ist aber gut, dass SIE nicht gefragt werden. Kennen SIE in Plauen ein ähnliches Gelände, das diese Voraussetzungen erfüllt? Wenn nein, dann die Hufe ruhig halten!

  • 13
    9
    BuboBubo
    22.12.2020

    Warum eigentlich hat man das Landratsamt nicht in Eich errichtet, wo das doch so schön zentral liegt und einen großen Parkplatz hat? /Satire AUS

    Mir erschließt sich die Impfzentren-Strategie Sachsens insgesamt nicht. Ich kann zwar nachvollziehen, dass eine Verteilung des Impfstoffes an die Hausarztpraxen - ähnlich wie bei der Grippeimpfung - momentan noch an den speziellen Transport- und Lagererfordernissen scheitert. Aber vielleicht hätte man etwas weniger zentralistisch denken und die Impfzentren in den Großen Kreisstädten errichten können? Die sind in der Regel auch aus der umliegenden "Pampa" mit ÖPNV relativ gut zu erreichen und beherbergen ohnehin den größten Teil der Impfkandidaten selbst. Dann hätten auch die benötigten Liegenschaften bescheidener ausfallen können. Den großen Run auf die Impfzentren wird es zunächst ohnehin nicht geben, da man sich erst mal den Alten- und Pflegeheimen widmen möchte.

  • 27
    4
    Ich1976
    22.12.2020

    ... An Herr oder Frau "ich1966" Und den Verfasser des Artikels:
    Schon mal darüber nachgedacht, wie z. B. Die Menschen, die auf die " Öffentlichen" Angewiesen sind, aus der "Pampa" zur Festhalle kommen? Der Vogtlandkreis besteht nicht nur aus der "Metropole"....

  • 14
    5
    mivoroge25
    22.12.2020

    Ein Haltepunkt befindet sich in der Nähe. Nur die Vogtlandbahn hält nicht mehr an.

  • 13
    6
    kopfschuettler1
    22.12.2020

    Warum lässt man nicht die ganzen Schulbusse und Mietwagen fahren, die sonst Schüler befördern. Die sind alle zum Stehen verdammt. Wenn die schon einen Ausgleich bekommen, dann kann man die auch fahren lassen. Muss sich der Staat halt etwas kosten lassen. Was nützt ein Impfzentrum, wenn die alte Oma nicht hinkommt??

  • 39
    7
    Conny
    22.12.2020

    Es kann doch kaum ein Problem sein, einen P+R Service per Busshuttle von z. B. dem nächstgelegenen Bahnhof einzurichten.
    Das schafft jede Regionalmesse.

  • 4
    45
    Ich1966
    22.12.2020

    Warum,Warum,Warum.

    Geht man nicht in die Festhalle oder
    läst den Hausärzten,-innen mit Perso
    neller und Finanzieller Unterstützung das machen.

    Jetzt hat man dieses Impfzentrum
    gesucht und die Menschen suchen
    eine Buslinie.

    Vetternwirtschaft?


    Was noch ist ich bin mir zu 100% si
    cher das Arzthelferinnen und Krank
    enschwestern sowie ihre Männlich
    en Kollegen und auch Rotkreuz Mit
    arbeiter nach Schulung a oder z ge
    nauso impfen können wie ausgebil
    dete Mediziner;wenn man sie läst.

    s.h. Schwerer Unfall bis zur Überbr
    ückung des Notarztes,-in setzt eben
    der RotKreuz Mitarbeiter die Schmerz
    spritze.


    Ein Diabetiker fährt doch auch nicht
    in die Pampa.

    Wie es nämlich wieder aussieht ge
    ben Ausländische Wissentschaftler
    Kompetenzen ab und erreichen da
    durch erst die Forscherleistung.


    ab in die Pampa!