Kürzer als geplant

Auflösung Fotorätsel 1224: Es galt, den Turm einer Kirche zu erkennen, der aus dem Nebel ragte. Für viele war das nicht schwer.

Plauen.

Zwei Türme, die aus dem Nebel ragen, zeigte das Rätselfoto der vergangenen Woche. Nach dem linken, dem Rathausturm, war nicht gefragt worden, der rechte sollte genannt werden. Alle Einsender wussten, dass es der Turm der evangelich-methodistischen Erlöserkirche am Albertplatz ist.

Sein Aussehen weicht gegenüber früheren Kirchentürmen ab, er zeigt sich modern und war eigentlich viel höher geplant. Die Kirche steht seit Anfang der 1950er Jahre. Am 6.Juni 1954 war die Einweihung. Doch die Gemeinde gibt es in Plauen schon seit 1869. Man traf sich anfangs in Wohnungen und später in anderen Kirchen wie der Zionskirche, die 1945 bei Bombenangriffen zerstört wurde.

Als zu dieser im Volksmund genannten Methodistenkirche 1951 der Grundstein gelegt wurde, sah es ringsum bis hinüber zur Friedensstraße noch sehr flach und im Frühjahr gelb aus. Auf den geräumten Trümmerflächen, wo einst Wohnhäuser standen, blühte der Raps und wucherte das Unkraut. Lediglich am damaligen Platz der Roten Armee (Albertplatz) entstanden zu dieser Zeit einige neue Wohngebäude. Der Albertplatz erhielt zu Ehren des Sächsischen Königs seinen Namen.

Gewonnen hat Monika Gütter aus Plauen 2 x 2 Freikarten für die "Comedy Lounge" in der Festhalle Plauen am 17. Oktober. Für alle, die kein Glück hatten: In der Ausgabe morgen gibt es ein neues Fotorätsel.

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