Mörtel verdeckt abstraktes "Geisterbahn"-Werk

Dick mit Putz verkleistert worden ist Mitte der 1980er-Jahre das Kunstwerk (rote Fläche) von Karl-Heinz Adler am Eingang des Plauener Rathauses. Benjamin Köbke (Foto) vom Plauener Bauunternehmen Reißig fand die Putzschichten jetzt bei der Demontage der Sandsteinplatten, die über der Fassade angebracht worden sind. Einst war das Werk aus Keramik-Granulat wegen seiner schrillen Farben als "Geisterbahn" bekannt. Jede der Platten soll 80 Kilogramm wiegen und sieben Zentimeter dick sein. Sie waren mit der Wand verankert und mit Mörtel hinterfüllt, dieser ist zum Teil nochmals fünf Zentimeter dick. Dass der hartnäckige Putz Ärger machen könnte, vermutete Axel Markert, Projektleiter der Gebäude- und Anlagenverwaltung, schon vor Tagen. Es heißt nun, abzuwarten, was der Denkmalschutz sagt.

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