Neue Halle für IAMT: Betrieb aus Weischlitz stellt Pläne vor

Der Automobilzulieferer will mehr als zwölf Millionen Euro investieren. Was dort gemacht wird, darf aber kaum einer sehen.

Weischlitz.

Sachsens neuer Ministerpräsident Michael Kretschmer (CDU) ist Geheimnisträger. Er durfte Mittwochabend sehen, was für Außenstehende eigentlich streng geheim ist: das neue Prüffeld der Firma IAMT aus Weischlitz. Das vogtländische Unternehmen testet in dieser Anlage Achsen für die Automobilindustrie. Und die großen Konzerne lassen sich in diesem heiklen Bereich ungern in die Karten schauen. Aber so ein Ministerpräsident ist quasi von Berufs wegen integer, da durfte IAMT schon mal eine Ausnahme machen.

Das Unternehmen war vor 26 Jahren in Zwickau mit gerade einmal zwei Mitarbeitern gegründet worden. Nach zwei Umzügen - erst nach Plauen, dann nach Weischlitz - beschäftigt der Betrieb mittlerweile 240 Ingenieure und Techniker.

Noch - muss man wohl dazusagen. Denn in Weischlitz hat man große Pläne. 12,1Millionen Euro will das Unternehmen bis 2020 in den Standort investieren. "Ab Mitte des Jahres bauen wir eine neue Halle", kündigt der Geschäftsführer Christoph Pietzsch an. Dort beschäftigt sich die Firma künftig mit jenem Spezialgebiet, auf dem sie sich mittlerweile einen guten Namen erworben hat: Sie prüft Achsen. 2019 folgt dann ein neues Bürogebäude.

Neue Gebäude, das heißt bei dem Betrieb im Weischlitzer Gewerbegebiet auch neue Leute. "Eine genaue Zahl, wie viele Neueinstellungen wir vornehmen wollen, gibt es zwar nicht", teilte Firmenchef Pietzsch der "Freien Presse" gestern mit. "Aber erst mal so um die zehn neue Mitarbeiter ist sicherlich realistisch."

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