Neue Hürde für Projekt beschneite Loipe

VSC Klingenthal sucht erneut das Gespräch mit Wirtschaftsministerium

Mühlleithen.

Beim Projekt einer beschneiten Loipe in Mühlleithen steht der VSC Klingenthal vor einem neuen Problem. Darüber informierte VSC-Geschäftsführer und CDU-Stadtrat Alexander Ziron zur Sitzung des Ortschaftsrates Mühlleithen. Geplant war eine gut zwei Kilometer lange Rundloipe mit Einstieg am Skistadion Mühlleithen. Diese sollte in der Wintersaison künstlich beschneit, und im Sommer auf einem 800 Meter langen, asphaltierten Teilstück auch von Inlineskatern und Skiroller-Fahrern genutzt werden.

Wie Ziron informierte, stellte sich nun heraus, dass es eine Vorschrift in Sachsen gibt, wonach eine solche beschneite Loipe 15 Kilo- meter lang sein müsse. "Technisch ist die Umsetzung sicher möglich, aus wirtschaftlicher Sicht ist es aber Unsinn", zeigte er auf. Die beschneiten Loipen, die es bislang in Deutschland gibt, sind maximal 3,5 Kilometer lang.

Das Projekt in Mühlleithen war bislang auf etwa zwei Millionen Euro veranschlagt. Der Verein hoffte bislang bei der Finanzierung auf eine 85-prozentige Förderung. Sollte sich der VSC auflösen oder in Insolvenz gehen, würde die Stadt Klingenthal die Anlage bis zum Ablauf einer auf 15 Jahre angesetzten Frist für eine Fördermittel-Zweckbindung weiterbetreiben. Das beschloss der Stadtrat schon im April 2019.

In Kürze soll es zu dem Projekt ein neues Gespräch im Wirtschafts- ministerium in Dresden geben. Ziron: "Wir hoffen dabei auf den gesunden Menschenverstand".

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