Neue Spielzeit: Sieben Künstler verstärken das Theater-Ensemble

In der Saison 2019/20 wechseln sieben junge Akteure an die hiesige Bühne. Eine Schauspielerin war vormals Sängerin einer Rockband.

Plauen.

Diese neuen Gesichter begrüßen das Theaterpublikum ab dieser Saison in Plauen und Zwickau:


Gerrit Maybaum ist der jüngste Neuzugang. Während viele Akteure Erfahrungen auf Bühnen oder in Film und Fernsehen haben, ist es für den Diplomschauspieler das erste Engagement. 1997 wurde er in Aachen geboren. Er ist im Musikstück "Die bessren Zeiten sagen guten Tag", einer Inszenierung von Generalintendant Roland May im Löwel-Foyer, zu erleben.


Sabrina Pankrath ist wandelbar. Die frühere Sängerin der Rockband Scaramouche stand für Werbespots und Kurzfilme vor der Kamera und war in Internetserien zu sehen. Ursprünglich studierte sie Lebensmitteltechnologie, bevor sie ins Musicalfach wechselte. Zuschauer können die Berlinerin zum Beispiel in Erich Kästners Familienstück "Pünktchen und Anton" sehen.


Johanna Franke war einst "Momo". Die Titelrolle in Michael Endes Jugendstück hatte die 1990 in Leipzig Geborene am Theater Osnabrück inne. Dort war sie vormals Ensemblemitglied. Am hiesigen Musentempel kann das Publikum sie zum Beispiel in Euripides' antiker Tragödie "Medea" erleben oder ab Dezember auf der dann komplett neuen Kleinen Bühne in "Honig im Kopf".


Stephanie Atanasovs Stimme liegt zwischen Alt und Sopran. Die gebürtige Wienerin,Jahrgang 1983, ist Mezzosopranistin und verstärkt ab dieser Saison das Musiktheater. Ihrer Stimme kann man etwa bei Mozarts "Don Giovanni" lauschen. Das Plauener Publikum überraschte die Sängerin bereits Ende August bei der "Mondscheinserenade".


Julian Greene liebt das Zeitgenössische. Geboren in Schweden, erhielt er ersten professionellen Tanzunterricht an der Königlichen Ballettschule in Stockholm. 2016 zog er nach Deutschland, um an der renommierten Palucca Hochschule für Tanz in Dresden zu studieren - bis zu diesem Jahr. Er beendete die Ausbildung mit Bravour. Zu sehen ist Green in Adolphe Adams "Giselle".


Francesco Riccardi wuchs in Italien auf.Er ist einer der beiden Neuzugänge der Ballett-Company. Zunächst erhielt er seine Ausbildung an der Tanzschule des Wiener Staatsballetts. Von dort wechselte er 2014 an die Staatliche Ballettschule Berlin, wo er den Studiengang Bühnentanz in Zusammenarbeit mit der Hochschule für Schauspielkunst absolviert.

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