Plauener Firma verkauft Instrumente aus aller Welt

Mehrere Unternehmen aus dem Vogtland haben sich in dieser Woche in Frankfurt am Main auf der Musikmesse und der parallel stattfindenden Messe Prolight + Sound präsentiert.

Plauen/Frankfurt am Main.

Der Musikinstrumenten-Großhändler Terré aus Plauen nutzt die Messe seit 15 Jahren, um seine Bandbreite an Instrumenten zu zeigen. Der Fokus liegt dabei auf Perkussionsinstrumenten. Terré kauft Instrumente in aller Welt und verkauft diese auch auf alle Kontinente, sogar nach China. Nur eines der Instrumente wurde in Plauen entworfen und wird hier gebaut: die Handpan. Dabei handelt es sich um ein Perkussionsinstrument, das eine große Bandbreite an Tönen hat und unter dem Namen Hang bekannt wurde. "Wir haben die ganze Vielfalt von kleinen Shakern über Djemben, Didgeridoos bis zu Handbands und zur Mother-Drum dabei", sagte Franziska Glaßl.

Das Merkmal der Firma sei, dass es zu allen Instrumenten die entsprechenden Accessoires und den Service gibt. Vor zwei Jahren bekam die Firma deshalb den Preis der indonesischen Botschaft für Innovationen im Handel. Am Stand von Terré führte die Band Cosmic Vibration die Instrumente vor. Am gestrigen Freitag gingen die Musikmesse und die parallel stattfindende Messe Prolight + Sound zu Ende. Die Vogtländer zogen eine positive Bilanz.


Für die Klingenthaler Musikelektronik GmbH ist die jährliche Messe eine feste Bank. "Wir sind seit der Wende mit unseren neuen Produkten vor Ort. Diesmal haben wir gleich mehrere Neuheiten ausgestellt", sagte Geschäftsführer Kerst Glass. Dazu gehört eine neue Generation von Endstufen, die neue Möglichkeiten der Vernetzung bei der Beschallung von unterschiedlichsten Räumen bietet. Das Multifunktionstopteil, ein Lautsprecher, kann variabel eingesetzt werden. Die Box kann sowohl alleine als auch im Verbund benutzt und horizontal oder vertikal angebracht werden.

Aus den Grenzraum von Sachsen/Thüringen kommt die Firma Microtech Gefell, gegründet 1928 von Georg Neumann. Auf der Messe wurde dreidimensionale Aufnahmetechnik vorgeführt, die in Zusammenarbeit mit der Hochschule für Technik, Wirtschaft und Kultur Leipzig (HTWK) entwickelt wurde. "Wir arbeiten mit neun Einzelmikrofonen, die speziell angeordnet werden. Dafür wurde ein neues Mikrofonmodell geschaffen", erklärte Udo Wagner, verantwortlich für Verkauf und Marketing. Am vergangenen Wochenende wurde diese Technik in der Leipziger Peterskirche für Aufnahmen der Band Deine Lakaien eingesetzt. Im Angebot sind weiter die so genannten Bundestagsmikrofone oder Vintage-Mikrofone, die aussehen wie ihre historischen Vorbilder. Ganz neu ist ein Digitalmikro für besonders rauscharme Aufnahmen, das direkt an das Aufnahmegerät angeschlossen werden kann.

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