Plauener MAN-Busbauer erhalten breite Unterstützung

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Reiht sich das Werk in die Liste geschlossener Traditionsbetriebe in Plauen ein? Nicht nur seitens Dresden und Berlin will man das verhindern.

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33 Kommentare

Die Diskussion wurde geschlossen.

  • 2
    0
    Christian1984
    24.09.2020

    Leider hat die Politik und auch die IG Metall es nicht verstanden, dass die aktuell geplanten MAN-Standortschließungen, wie z.B. in Plauen aber auch in Steyr, Boten des Strukturwandels in der Automobilwirtschaft sind. Aufgrund der kommenden Emissionsgesetzgebung sind Firmen wie MAN gezwungen ihre Produktlinie umzustellen. Die für den Pkw-Bereich geplanten Maßnahmen hinsichtlich Absenkung der CO2-Emissionen treffen mittelfristig gesehen auch die Lkw-Sparte. Die Entwicklung entsprechender Produkte mit alternativen Antrieben verschlingt einen nicht unerheblichen Teil des vorhandenen Investitionskapitals. Gleichzeitig werden in den Firmen aber Arbeitskapazitäten frei, welche bisher im Bereich Entwicklung aber auch Produktion herkömmlicher Antriebe gebunden waren. Für die Facharbeiter wird es nur ungenügend neue Stellen geben. Schließlich besteht ein Elektromotor aus wesentlich weniger Teilen als ein gängiger Verbrennungsmotor und nicht selten sind die Module Zukaufteile (geringerer Eigenfertigungsanteil als beim Verbrenner). Die Techniker und Ingenieure schauen aber nicht selten genauso in die Röhre. Aus einem Maschinenbauingenieur wird nun mal nicht einfach ein E-Techniker. Zwecks Kompensation sollen Lohnkosten eingespart und die entstandenen freien Kapazitäten am Mutterstandort ausgelastet werden. Ob eine Tochtergesellschaft (Plauen, Steyr) schwarze Zahlen schreibt, ist bei der Umstrukturierung leider nicht relevant.
    Aber um den Gedanken noch einmal zu verstärken: die Firmen spielen nur die Musik, welche die Politik bestellt hat. Wer eine solche Gesetzgebung schafft und diese dann auch noch auf EU-Ebene durchboxt, brauch sich über die Folgen für die heimische Industrie nicht wundern. Und auch der IG Metall täte ein Blick in den Spiegel gut. Die Fahnen der Gewerkschaft wurden auch auf den Klimademos geschwenkt, gehalten von eifrigen Funktionären, welche selber nie einen Industriebetrieb von innen gesehen haben. Wenn die Funktionäre nicht mehr die Interessen ihrer Auftraggeber - der Arbeiter und Angestellten in der Metallindustrie - vertreten, ist das Ergebnis vorprogrammiert.
    Wie heißt es so schön und morbide zugleich: Der Letzte macht das Licht aus.

  • 3
    0
    hei
    23.09.2020

    Als Nächstes sind 2 Werke in Ostschweiz in knapp 4 Jahren dran.

  • 6
    1
    ths1
    23.09.2020

    Entscheidend wird doch sein, ob Kretschmer und Dulig bereit sind, bei ihrem Besuch am Dienstag in München die Brieftasche zu öffnen, um MAN mit Steuergeld zu locken. Nur Reden bringt nix.