Rad-Sprung: Politisches Nachspiel

Diskussion um Aktion in Vogtland-Arena entbrannt

Klingenthal.

Dem Fahrradsprung von der Schanze in der Klingenthaler Vogtland-Arena droht ein politisches Nachspiel. Denn die Mitglieder des für die Vogtland-Arena zuständigen Zweckverbandes aus Mitgliedern des Klingenthaler Stadtrates und des Kreistages wussten im Vorfeld von dem Rekordversuch nichts. Im Beitrag, der im MDR-Fernsehen lief, wollte der VSC Klingenthal als Betreiber die Aktion nicht kommentieren, es sei eine private Veranstaltung gewesen. Das Thema soll nun im Stadtrat und im Zweckverband angesprochen werden - auch unter dem Aspekt, was passiert, wenn bei solchen waghalsigen Aktionen jemand ernsthaft zu schaden kommt. Laut VSC-Geschäftsführer Alexander Ziron waren die Reaktionen in sozialen Medien auf den Rekordversuch weitgehend positiv, es habe allerdings auch einige Meinungen gegeben, die "unter der Gürtellinie" gewesen seien.

Rund 30.000-mal wurde auf der Internetseite der "Freien Presse" der Rekordversuch von Radprofi Johannes Fischbach auf der Vogtland-Arena angeklickt. Der Rehauer hatte am 16. September mit einem Mountainbike bei einem Sprung von der Schanze mindestens 60 Meter erreichen wollen. Er stürzte aber bei 50 Metern und hatte Glück im Unglück, dass er sich dabei keine ernsthaften Verletzungen zuzog. Den Weltrekord hatte er während der Probesprünge geknackt. (tm)

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