Rettungsleitstelle Zwickau wird immer teurer

Die Konzentration der Notrufzentrale in Zwickau wurde mit Effizienz begründet. Und wie war das noch mit einem nötigen "Reservestandort"?

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11 Kommentare

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    BuboBubo
    28.09.2020

    Die von der CDU in Sachsen vorangetriebenen Kreis- und Gemeindereformen waren offensichtlich ein politischer Fehlschlag. Hauptargument waren fiskalische Vorteile. Zehn Jahre später sieht die Bilanz mager aus:

    „Die erhofften schlankeren Strukturen und niedrigeren Verwaltungsausgaben können fünf bis sieben Jahre nach der Reform noch nicht nachgewiesen werden. Zudem fehlt es vielerorts noch immer an einer gemeinsamen Identität; etliche Bürger haben sich nach der Reform von der Kreispolitik abgewendet.“
    (ifo Dresden berichtet 4/2018)

    Dass auch die Zentralisierungsbestrebungen bei untergeordneten Einheiten finanziell erfolglos bleiben, darf daher nicht wundern.

    Was der Bürger von dieser Politik hält, kann man täglich auf der Straße sehen: Von AE bis ZP zeigt man Flagge und pfeift auf TDO, FG et cetera.

    Nach dieser verbockten politischen Aktion blickt man nun voller Neid auf den südwestlichen Nachbarfreistaat und staunt über kreisfreie Städte wie Hof (46 TEW), Weiden (43 TEW) oder Amberg (42 TEW). Warum zum Teufel haben diese Franken bei ihrer ineffizienten Kleinteiligkeit immer noch mehr Geld im Haushalt als die Sachsen???