Rettungsschwimmer fährt zur Botschaft

Plauen.

Plauen. Der von Abschiebung bedrohte Rettungsschwimmer Kasim Atris will sich am heutigen Dienstag in der Libanesischen Botschaft in Berlin einen Pass ausstellen lassen. Atris stammt aus dem Libanon und ist in Vollzeit bei der städtischen Bädergesellschaft in Plauen beschäftigt. Wegen seines abgelehnten Asylantrags ist er bis Ende November ausreisepflichtig. Aus seiner Heimat ließ er sich Dokumente schicken, mit denen er einen Pass beantragen möchte. Damit erhofft er sich bessere Chancen. Anfang September hatte sich der bekannte Kriminalbiologe Mark Benecke für Atris stark gemacht und Position bezogen zur aktuellen Asylpolitik, die gut Integrierten mitunter kein Bleiberecht gewährt. (manu)

Mark Benecke setzt sich für Kasim ein

Kasim soll heimfliegen

Bewertung des Artikels: Ø 5 Sterne bei 2 Bewertungen
2Kommentare

Die Diskussion wurde geschlossen.

  • 7
    10
    Einspruch
    17.09.2019

    Vielleicht muss auch im Libanon mal jemand gerettet werden?

  • 14
    8
    ths1
    17.09.2019

    Mit einem gültigen Pass dürfte einem Heimflug nun nicht mehr im Wege stehen. Vom Libanon aus kann er sich dann um eine geordnete Einreise nach Deutschland bemühen. Nur so geht Rechtsstaat.



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