SPD verzichtet auf eigenen OB-Kandidaten

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Plauener Ortsverein unterstützt Kandidatur von Silvia Queck-Hänel - Klares Votum bei Mitgliederbefragung

Plauen.

Nach den Linken, den Bündnisgrünen und der Initiative Plauen verzichtet nun auch die SPD auf die Aufstellung eines eigenen Kandidaten für die Plauener OB-Wahl im Juni. Wie der SPD-Ortsverein am Freitag mitteilte, wollen die Sozialdemokraten die parteilose Silvia Queck-Hänel im Wahlkampf um das Oberbürgermeisteramt unterstützen. Diese Entscheidung sei am Mittwoch nach der Auswertung einer Mitgliederbefragung im Ortsverein gefallen, informierte Co-Vorsitzende Maria Koch. 90 Prozent der abgegebenen Stimmen hätten sich für die Unterstützung Queck-Hänels ausgesprochen. "Nicht nur ihre aufgeschlossene und durchsetzungsfähige Art sind sehr überzeugend. Auch ihre zukunftsorientierte und innovative Herangehensweise an wichtige Themen der Stadt, insbesondere Bürgerbeteiligung, Digitalisierung und wirtschaftliche Entwicklung der Stadt stimmt umfangreich mit den Zielen der SPD Plauen überein", so Koch. Zuvor hatten bereits die Linken und die Bündnisgrünen angekündigt, die bislang einzige weibliche Bewerberin für das Plauener Oberbürgermeisteramt zu unterstützen.

Silvia Queck-Hänel nutzte einen weiteren digitalen SPD-Stammtisch am Dienstag, um Details ihres Wahlprogrammes vorzustellen und noch einmal um Unterstützung zu werben. In den letzten Monaten hätten über dieses Format trotz der Corona-Einschränkungen neben dem Vorstand auch viele SPD-Mitglieder die Chance genutzt, die Kandidatin und ihre Pläne kennen zu lernen. (bju)

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22 Kommentare

Die Diskussion wurde geschlossen.

  • 0
    3
    KalorienTierchen
    27.02.2021

    Wenn ich mich richtig erinnere, sind die persönlichen Beziehungen der Kandidatin in die SPD schon lange vorhanden. Man geht also den gleichen Weg wie damals mit Uwe Täschner, "unabhängiger" Kandidat mit der Unterstützung mehrer Parteien, so kann man mehr Wähler mobilisieren ohne selbst einen Kandidaten zu stellen und durch die breite Basis sind damit auch die nötigen Unterstützerunterschriften schnell erreicht.

    Man unterstütz niemanden aus der kalten heraus, sondern wenn man weiß wen man vor sich hat, weil man ihn kennt oder man dies schon lange so geplant hat, meiner Meinung nach.

  • 7
    0
    Tauchsieder
    27.02.2021

    Wie kann man nur so eine einmalige Chance auslassen, haben die keine eigenen Kandidaten, oder trauen sie ihrem Personal dies nicht zu?
    Jemanden unterstützen ist das Eine, selbst in Erscheinung zu treten jedoch ein ganz anderer Auftritt und dies völlig unabhängig von den Chancen dieser Person. Es ist schlecht bestellt, wenn sich die Fraktionen im Stadtparlament dies selbst nicht zutrauen und ihre Hoffnungen delegieren.