Spielplatz bekommt einen neuen Hit für kleine Piraten

Nach dem in die Jahre gekommenen Freizeitgarten packt der Pöhl-Verband nun auch das Tobe-Areal am Wassersportzentrum an. Und verspricht etwas Besonderes für große und kleine Besucher.

Pöhl.

Ein hoher Zaun, ein Bagger und jede Menge Sand: So wird der Spielplatz am Wassersportzentrum der Talsperre Pöhl nicht auf Dauer aussehen. Im Gegenteil. Dort soll in Kürze ein extragroßes Spielgerät entstehen. Das teilte Mariechen Bang mit, Geschäftsführerin des Talsperren-Zweckverbandes. Seit Montag werkeln dort Arbeiter, um den Spielplatz auszubauen.

Vor einigen Wochen fiel bereits der Umbau-Startschuss für den maroden und betagten Freizeitgarten an der Liegewiese Jocketa. Er wird von Grund auf saniert und neu ausgestattet. Nun folgt der Spielplatz am Wassersportzentrum. Er ist der Anfang einer größeren Planung: In den kommenden Monaten, so Bang weiter, sollen an vier weiteren Freizeitplätzen entlang des Talsperrenrundweges die Bauarbeiter anrücken, um sie aufzuwerten.


Seit Montag werden am Wassersportzentrum die in die Jahre gekommenen Spielgeräte im vorderen Bereich zurückgebaut. Als Besuchermagnet geplant ist laut Bang ein 18 Meter langes Erlebnis-Piratenschiff. "Es steht bereits in den Startlöchern, um bei den kleinen und großen Besuchern der Talsperre Pöhl für spannenden Kletterspaß zu sorgen", verspricht die Geschäftsführerin. Voraussichtlich ab Anfang August, erklärt sie, können kleine Piraten und Abenteurer das neue Areal mit dem großem Schiff, einer Stehwippe und einer breiten Tampenschaukel, auf die gleich mehrere Personen passen, entern.

Doch auch während der Umbauten müssen Gäste nicht komplett aufs Toben am Wassersportzentrum verzichten. "Für den Zeitraum der Bauarbeiten wird lediglich der vordere Teil des Spielplatzes gesperrt", erklärt Mariechen Bang. Beide Klettertürme mit Rutsche sowie die Seilbahn stünden weiterhin zur Verfügung.

Um die fünf Freizeitplätze aufzuhübschen, fallen laut Zweckverband Gesamtkosten von gut 310.000 Euro an. Die Maßnahme wird zu 80 Prozent nach der Richtlinie des Sächsischen Staatsministeriums für Umwelt und Landwirtschaft zur Umsetzung der Leader-Entwicklungsstrategie des Vogtlandes gefördert.

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