Stadt spendet Einnahme

AfD-Treffen in der Freiheitshalle "schwer erträglich"

Hof.

Die Stadt Hof wird Mieteinnahmen aus einer AfD-Veranstaltung in der Freiheitshalle in Höhe von rund 60 Euro für die Flüchtlingsarbeit spenden. Das hat Oberbürgermeisterin Eva Döhla (SPD) angekündigt. "Die Stadt Hof will keine Einnahmen erzielen, wenn völkisches Gedankengut ausgebreitet wird." Konkret soll eine Publikation über Flüchtlinge finanziert werden, die die Volkshochschule Hofer Land plant. Dass gerade in der Freiheitshalle, die ihren Namen seit 1945 trägt und Freiheit vom Nationalsozialismus meint, fremdenfeindliche Reden zu erwarten seien, sei schwer erträglich, so Döhla weiter. Die Meinungsfreiheit werde man nicht einschränken: "...aber dann soll wenigstens das verdiente Geld einer sinnvollen Sache zugutekommen." (us)

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