Tacheles geredet: Stadträte hören zu

SPD/Grüne nehmen Anregungen auf - Übergangslösung für Spitzenmuseum gesucht

Plauen.

Die weitere Entwicklung des Stadtzentrums Plauen und der Elsteraue sind am Montag Themen einer Stadtteilrunde gewesen, zu der Vertretern der Stadtratsfraktion aus SPD und Grüne unter dem Motto "Tacheles reden" eingeladen hatten. Fraktionsvize Dieter Rappenhöner (Grüne) und die Stadträte Juliane Pfeil-Zabel und Bernd Stubenrauch (beide SPD) hörten zu - und bekamen einiges zu hören.

Am Vormittag ging es im Wilke-Haus im Gespräch mit Vertretern der Plauener Kreativwirtschaft um neue Ansätze zur Profilbildung Plauens, um Wirtschaftsförderung und Fachkräftesuche. Im Spitzenmuseum informierten sich die Bürgervertreter zum Zeitplan des Umzugs in das Weisbachsche Haus. Der Trägerverein wird dieses Jahr seine Auflösung beschließen. Der Stadtverwaltung fallen Fundus und Vereinsvermögen zu. Sie muss deshalb eine Übergangslösung schaffen. Das neue Spitzenzentrum wird frühestens 2022 eingeweiht.

Sascha Aurich

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Am Mittag kam zu einer offenen Diskussionsrunde im Theatercafé nur ein Bürger: Der in Plauen mit seinem Büro ansässige Architekt Ronny Neumann. Weitere Stationen waren die Plauener Tafel an der Schlossstraße und der Zweckverband Wasser und Abwasser. Zum Abschluss wollten die Fraktionsmitglieder am Nachmittag von Haustür zu Haustür gehen, um persönliche Gespräche mit Stadtteilbewohnern zu suchen.

Der Stadtteiltag in Plauens Mitte war der insgesamt achte der SPD/ Grüne-Stadtratsfraktion in der laufenden Wahlperiode. (us)

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