THW testet am Elsterufer neues Notstromaggregat für den Fall des Mega-Blackouts

Saft für 40 Flutlichtscheinwerfer steckt im neuen Notstromaggregat des Plauener Ortsverbandes des Technischen Hilfswerks (THW). Samstagnachmittag testeten 20 Einsatzkräfte das Gerät mit einer Leistung von 50 kVA (Kilo-Volt-Ampere) in einer groß angelegten und siebenstündigen Übung auf einem Areal des Zwavs am Elsteruferweg in Plauen. Bis in die Nachtstunden probten Ortsbeauftragter Benjamin Fritzsch (zweiter von rechts) und seine Kollegen das Ausleuchten für den Ernstfall, berichtete er am Sonntag. Bezahlt hat die 45.000 Euro teure Neuanschaffung der Bund. Hintergrund ist die Aufrechterhaltung kritischer Infrastruktur im Falle eines totalen Stromausfalls, eines europaweiten Blackouts. "Es ist ein kleineres Aggregat, das nicht die Kraft hat, die Stromversorgung in einem Stadtteil aufrecht zu erhalten", erklärt Fritzsch. "Aber es reicht, um einen Raum für Einsatzkräfte wie den Rettungsdienst mit Strom zu versorgen." Die neue THW-Fachgruppe für die Notversorgung gibt es erst seit September. Nur das Reichenbacher THW hat im Vogtland ebenfalls ein solch leistungsstarkes Notstromaggregat. Für die Plauener stand es zwei Jahre auf der Wunschliste. (nij)


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