Volksbank Vogtland nimmt Fusion in Angriff

Zusammenschluss mit Raiffeisen-Volksbank Saale-Orla geplant

Plauen.

Die Volksbank Vogtland plant eine weitere Fusion und will mit der Raiffeisen-Volksbank Saale-Orla zusammengehen. Über diese Pläne hat der Vorstand am Donnerstag informiert. Im Frühjahr des kommenden Jahres sollen die Mitglieder beziehungsweise Vertreter beider Geldhäuser die Möglichkeit erhalten, sich mit Vorständen und Aufsichtsräten zum geplanten Zusammenschluss auszutauschen. Zur Jahresmitte ist dann vorgesehen, die Fusion durch entsprechende Beschlüsse der jeweiligen Versammlungen zu besiegeln. Laut Vorstandsmitglied Andreas Hostalka wird der Zusammenschluss für das zweite Halbjahr 2020 angestrebt. Neuer Name der Bank soll Volksbank Vogtland-Saale-Orla sein.

Begründet wird der Schritt unter anderem mit der lang anhaltenden Niedrigzinsphase und daraus wachsenden Herausforderungen für Banken. In einem fusionierten Haus könnten durch Bündelung der Kräfte und durch die neue Betriebsgröße diese Herausforderungen leichter und erfolgreicher gestemmt werden. Durch die Fusion soll es keine Kündigungen geben. Beide Banken beschäftigen derzeit zusammen rund 160 Mitarbeiter. Eine Schließung von Filialen sei im Zuge der Fusion nicht vorgesehen. Neben neuen mobilen Zugangswegen werden den Mitgliedern und Kunden die bekannten 22 Standorte für Service und Beratung zur Verfügung stehen, hieß es. Die gemeinsame Bank würde rund 13.700 Mitglieder zählen - knapp 9000 davon bringt die Volksbank Vogtland ein.

Letztere hat in den vergangenen zwei Jahrzehnten schon mehrere Fusionen vollzogen: 1999 noch als Raiffeisenbank Vogtland mit der Raiffeisenbank Auma-Zeulenroda und 2002 mit der Raiffeisen-Volksbank Greiz. 2008 erfolgte die Übernahme von drei Geschäftsstellen der VR-Bank Fichtelgebirge in Klingenthal, Markneukirchen und Schöneck.

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