Wassergraben als Mutprobe

Rund 180 Pferde sorgten am vergangenen Samstag im sächsischen und thüringischen Vogtland für Bewunderung. Die jüngste Langenbacher Fuchsjagd hatte es in sich.

Langenbach.

Die Teilnehmer waren aus dem gesamten Bundesgebiet angereist. Der größte Teil jedoch gehörte dem Ponysportverein Wenigenauma an. Im Laufe der vergangenen 19 Jahre nahmen der Bekanntheitsgrad und das Interesse an der Langenbacher Fuchsjagd stetig zu. So gingen diesmal auf dem Hof des Landwirtschaftsbetriebes Nieghorn in Langenbach 58 Gespanne und 43 Reiter-Pferd-Paare an den Start. Vom Shetty über beispielsweise Deutsche Reitponys, Haflinger und Warmblüter bis hin zu den Kaltblütern war eine große Rassevielfalt vertreten.

Los ging es am Samstag gegen 10 Uhr über noch saftige Wiesen und durch den bunten Herbstwald in Richtung Mühltroff, Thierbach mit Halt am Sandberg und weiter nach Langenbuch. Dort war im idyllischen und windgeschützten alten Steinbruch die Mittagsrast. Auf dem Weg dorthin gab es für die Reiter mit ihren Pferden aufwendig errichtete Naturhindernisse zu überspringen und zusätzlich auch für die Gespanne eine Wasserdurchfahrt. Hierbei zeigte sich, welche Pferde gut trainiert waren beziehungsweise öfter an ähnlichen Ereignissen teilnehmen, denn nicht alle Pferde waren mit dem Wasser vertraut.

Auf dem Rückweg nach Langenbach galt es dann, eine zweite Wasserdurchfahrt zu bewältigen. Ein Nummernschild des vorausfahrenden Jeep mit einem Kamerateam hielt dem recht hohen Wasser nicht Stand, hingegen die kleinsten der anwesenden Pferde, gerade mal ein Meter große Shettys, bewältigten dieses reibungslos. Auch diese Wasserdurchfahrt sorgte für reichlich Erheiterung. Weiter ging es dann über eine etliche Hektar große Wiese, auf der sich die Gespannfahrer wohl nicht so recht zügeln konnten und dort gleich mal ein Kutschenrennen veranstalteten. Kurz vor Langenbach gab es dann ein Wettreiten. Hierbei waren Eileen und Ellen Hoyer aus Schleiz mit ihren Deutschen Reitponys die schnellsten. Vereinsvorsitzender André Philipp aus Langenbach zog zufrieden Bilanz. Er blickt schon ein Jahr voraus, wenn am 28. Oktober 2017 dann die 20. Fuchsjagd stattfindet.

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