Windsegel: Spatenstich im November

Bescheidene Kulisse bei Deutsche Meisterschaften

Klingenthal.

Das provisorische Windsegel in der Vogtland-Arena ist am gestrigen Sonntag nicht gebraucht worden. Sonne und Windstille herrschten am Abschlusstag der Deutschen Meisterschaften der Skispringer und Nordisch Kombinierten, die der WSV Johanngeorgenstadt ausrichtete. Für die Vogtland-Arena waren die Wettkämpfe Zwischenspiel zwischen dem verregneten Finale des Sommer Grand Prix Anfang Oktober und dem Skisprung-Weltcup am dritten Advent. Eric Frenzel, Johannes Rydzek & Co zeigten ihre Leistungen vor einer bescheidenen Kulisse.

Für den 4. November ist der Baubeginn für das stationäre Windsegel an der Großschanze angekündigt. Mehr als zwei Millionen Euro sind dafür veranschlagt. Ziel ist, in diesem Jahr die Fundamente für die Masten fertigzustellen. Die übrigen Arbeiten sollen 2020 erfolgen.

Ob der schwindende Zuschauerzuspruch bei Wettkämpfen in der Vogtland-Arena ein generelles Problem ist, vor dem der Nordische Skisport derzeit steht, oder Klingenthal ein Image- oder gar Akzeptanzproblem in der Region hat, darüber gehen die Meinungen auseinander. Ab 2022 ist vorgesehen, für sechs bis acht Millionen Euro ein Besucher-Informationszentrum zu errichten. Sportlich auf sich aufmerksam machte bei den Deutschen Meisterschaften ein 19-jähriger Klingenthaler: Nick Siegemund vom VSC Klingenthal holte sich im Einzel der Junioren die Bronzemedaille. (tm)

Bewertung des Artikels: Noch keine Bewertungen abgegeben
0Kommentare
Um zu kommentieren, müssen Sie angemeldet und Inhaber eines Abonnements sein.



    Bitte schalten Sie ihren AdBlocker aus. An alle Adblocker

    Bitte schalten Sie ihren AdBlocker aus.
    Mehr erfahren Sie hier...