Wo der Zahn der Zeit nagt

Auflösung Fotorätsel 1210: Drache haust im Stadtpark

Plauen.

Stilisierte Drachen gibt es mehrfach in Plauen und Umgebung. Man denke an Syrau und man weiß von der Sage vom Kürbitzer Lindwurm. Aber kein Drache ist so gegenständlich und gut ausgeformt, wie der im Plauener Stadtpark. Dort entstand das gesuchte Motiv.

Der Plauener Park ist etwa 18 Hektar groß. Wer ihn vor den Bombenangriffen 1944/45 kannte, wird sich erinnern, dass es eine große Sängerhalle gab und gleich gegenüber am heutigen Stadtparkring stand eine Milchhalle. Bomben, die damals den Bahnhof treffen sollten, fielen in den Park.


Der Drache in der Grotte "speite" seit Einweihung des Parks um 1910 Wasser in ein Goldfischbecken. Das ist heute ein Tümpel, der Drache tröpfelt nur noch. Die große Fontäne auf dem Teich soll ab Frühjahr 2020 wieder in die Höhe schießen. Auf den Wegen haben Pflasterarbeiten begonnen. Auf einige Ruhebänke kann man sich derzeit nicht setzten, dort haben sich Algen ausgebreitet, die könnten den Hosenboden grün färben. 69 Laubbaum- und 18 Nadelbaum-Arten kommen im Park vor, aber nur fünf haben am Stamm ein Schild, von denen manche nicht mehr gut lesbar sind. Um neue anzufertigen, müsste man nicht warten, bis neue Pläne für den Park greifen. Mit zwei "Griebenherden" gegenüber der Drachengrotte wissen Jüngere heutzutage kaum mehr etwas anzufangen. Wenn die Tröge dort stehen, sollte erkenntlich sein, dass sie früher der Pechsiederei dienten. An der nahen Rußhütte könnten sie einst gestanden haben. (ta)

Gewonnen hat Elke Hannig aus Rodau. Sie gewinnt 1 x 2 Freikarten für das Konzert der Rock'n'Roll-Band The Firebirds am 24. August im Parktheater. Für alle, die kein Glück hatten: In der Samstag-Ausgabe gibt es ein neues Fotorätsel.

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