"Plauen 1989" als Chance für die Zukunft

Die Stadt feiert ihre einzigartige Rolle bei der Friedlichen Revolution. 2000 Menschen erinnern sich in einer würdevollen Veranstaltung. Und nun kommt die Frage auf: Wie wär's denn mit einem Dokumentationszentrum?

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44 Kommentare

Die Diskussion wurde geschlossen.

  • 1
    7
    Interessierte
    08.10.2019

    Um die 15.000 Menschen waren in Plauen auf der Straße ..
    Gab es in Plauen am Grenz-Übergang auch Tagestouristen ?

    Am ganzen Sonntag Abend ging es ´nur` um die Kirche , wie sie mindestens seit Anfang 1980 versuchte , den DDR-Staat zu ruinieren und hatte die Jugend eingeladen für Gesprächen in den Keller und zu Jazz-Konzerten - und dann sollten sie aber zu den Gottesdiensten kommen …
    Unsere Schloßkirche eignete sich dazu sehr gut ´abseits´ der Stadt ...

  • 4
    0
    Echo1
    08.10.2019

    Die Würdigung der Demo am 7.
    Oktober 1989 ist in Ordnung. Politprominenz ist da. Man denkt über
    ein Dokumentationszentrum nach. Okay.
    Aber die leuchtenden Augen bei den 2000
    Teilnehmern. Etwas dick aufgetragen.
    Das Beweihräuchern der Ereignisse
    hilft uns in der heutigen Zeit nicht weiter.

  • 2
    7
    Franziskamarcus
    08.10.2019

    Stimmt, ths ,ERSCHRECKEND! Nehmen sie noch das Vokabular und die Sprache von Merkel in Kiel dazu, da schaudernd einen, was die loslassen. Schwesig und Ramelow ( ein "Wessi") betreiben im Sog des Wahlkampfs in Thüringen schon billigen Stimmenfang bei den alten"Ostalkigern". Die DDR wäre kein Unrechtsstaat gewesen!,nur eine Diktatur! Siehe https://www.welt.de/politik/deutschland/article201496230/Schwesig-und-Ramelow-Begriff-Unrechtsstaat-fuer-DDR-problematisch.html

    Hunderte Mauertote, zehnttausende politische Gefangene, Straflager, Zwangsarbeit, Verfolgung, Willkür, Zwangsadoptionen, Menschenhandel – all das macht für SED-Erben wie Ramelow oder Sozis wie Schwesig natürlich keinen Unrechtsstaat aus.
    Wir müssen aufpassen, es wimmelt nur so von roten blendern.

  • 11
    7
    ths1
    08.10.2019

    Für alle, die am Montagabend vor dem Wendedenkmal dabei waren: Gerade Gauck hat in seinen Ausführungen ein allzu rosarotes Bild von Deutschland gezeichnet, das so nicht stimmt. Die Nachwirkungen der Bankenkrise, das Euro-Desaster, die noch immer nicht bewältigte und womöglich neu aufflammente Flüchtlingskrise, Klimaextremismus sowie linke und rechte Chaoten bieten genügend Zündstoff, den ohnehin geschwächten gesellschaftlichen Zusammenhang vollends den Garaus zu machen. Gauck und seine Redner-Kollegen erinnerten dabei stark an die DDR-Politprominenz vor 30 Jahren, die im Palast der Republik fröhlich feierte, während sich draußen gerade das Land veränderte. Mit "Palast der Gespenster" hat der MDR dazu übrigens gerade eine sehenswerte Dokumentation produziert. Die Parallelen sind erschreckend.