Aufatmen bei der Tafel: Westsachsen spenden

Projekt kann fortgeführt werden - Finanzlücke von 12.000 Euro geschlossen

Zwickau.

Dank einer gewaltigen Spendenbereitschaft für die Zwickauer Tafel gelten die Lebensmittelspenden für bedürftige Menschen zumindest im nächsten Jahr als gesichert.

Mitte November hatte sich der Geschäftsführer des Trägervereins "Gemeinsam Ziele erreichen", Jens Juraschka, mit einem Hilferuf an die Öffentlichkeit gewandt. Ein Großsponsor hatte seine Unterstützung für das kommende Jahr aufgekündigt. Das Unternehmen hatte bis dato die Tankkosten für die vier Transporter der Tafel in Höhe von 12.000 Euro pro Jahr übernommen. Die gelten nun Dank einer Flut von Spenden - kleine einstellige Beträge bis hin zu mehreren Tausend Euro - für 2020 als gesichert. Juraschka: "Was ich an persönlichen Gesprächen mit Leuten führen durfte, hat mich fast vom Sockel gehauen."

Die Zwickauer Tafel ist ein rein spendenfinanziertes Projekt. Die Helfer kümmern sich darum, dass Lebensmittel, die nahe am Haltbarkeitsdatum sind und aussortiert wurden, bei Bedürftigen ankommen. An neun Ausgabestellen im Landkreis versorgen sie etwa 1800 Frauen, Männer und Kinder mit Lebensmitteln. Die Tafel unterhält neben Standorten in Zwickau auch welche in Werdau, Crimmitschau, Kirchberg, Wilkau-Haßlau und Hartenstein.

Ohne Geld ist dieses Angebot aber nicht aufrecht zu erhalten. Neben Benzinkosten fallen auch Telefongebühren, Autoreparaturen, Strom- und Wasserkosten an. "Rund 6000 Euro bezahlen wir allein an Versicherungen für die geleasten Fahrzeuge", sagt Juraschka.

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