Jugendamt schaltet 96-mal Gericht ein

Zwickau.

Wegen der Gefährdung des Wohles von Kindern und Jugendlichen musste das Jugendamt des Landkreises Zwickau im Jahr 2018 insgesamt 96 Maßnahmen beim Familiengericht einleiten. Das geht aus einer Mitteilung des Statistischen Landesamtes hervor. Im Vergleich zu 2017 ist die Anzahl der Fälle stabil geblieben. Damals hatte das Familiengericht in 97 Verfahren entscheiden müssen. In den meisten Fällen wurde den betroffenen Kindern und Jugendlichen beziehungsweise deren Erziehungsberechtigten die Teilnahme an Angeboten der Kinder- und Jugendhilfe auferlegt. In 28 Fällen erfolgte die Übertragung des Sorgerechts per Gerichtsbeschluss vollständig auf das Jugendamt, in 22 Fällen teilweise.

Gleichzeitig teilte das Statistische Landesamt mit, dass im vergangenen Jahr im Landkreis Zwickau 373 Kinder und Jugendliche einem Amtsvormund unterstellt waren. Weitere 143 junge Menschen wurden zudem von einem amtlich bestellten Pfleger betreut. (nkd)

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