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"Der Keil ist angelegt"

Auf der Straße, an der Tankstelle, nach dem Gottesdienst in der Kirche: Viele Menschen in Clausnitz haben derzeit Redebedarf angesichts der wenig schmeichelhaften Berühmtheit, die nach dem Video mit ...

erschienen am 22.02.2016

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Kommentare
3
Kommentieren (für Digital- und Printabonnenten)
  • 22.02.2016
    13:16 Uhr

    Nicky810: Dieses ganze "Was wäre wenn..."

    Wenn Bürger in Clausnitz wirklich nur gegen die Asylpolitik demonstrieren wollten, dann frage ich mich, warum macht man das nicht einfach an einem anderen Tag, anderen Ort usw.. Warum nutzt man einen Bus mit ankommenden Flüchtlingen dazu und versucht sich nachher rauszureden.

    Erst reisen alle den Mund auf und danach will keiner mehr etwas davon wissen. Richtig dazu gehört man dort doch nur, wenn man da aufgewachsen ist oder genug Kohle hat.

    0 1
     
  • 22.02.2016
    12:22 Uhr

    BertaH: Dann grenzt die Dummköpfe die da standen aus! Sorry, aber das haben die sich verdient! Ich würde mich von diesen Menschen distanzieren. Klar sind nicht alle Claußnitzer so. Davon bin ich überzeugt, aber die wenigstens haben Mumm sich auch dagegen zu stellen und nicht nur zu sagen .... war schon nicht in Ordnung oder gar ... naja so wie es in den Medien dargestellt wurde, war es gar nicht, es waren einzelne. Ja es waren einzelne, aber keiner hat sich Ihnen entgegen gestellt und auch nun wird alles nur herunter gespielt. Klar ist die Flüchtlingspolitik völlig aus dem Ruder gelaufen, aber da muss man an die VErantwortlichen ran und nicht ans schwächste Glied!

    1 3
     
  • 22.02.2016
    12:20 Uhr

    Oskar75: Eines vorab: Ich verurteile die Geschehnisse in Clausnitz und anderswo zu tiefst und bin als Erzgebirger beschämt, meine Heimat zunehmend nur noch mit diesem Thema ion überegionalen Medien wahrzunehmen.
    Was den Brief der Radler aus Bramsche betrifft kann ich allerdings nur festhalten: Ein willkommener Anlass die gewohnten Vorurteile gegenüber dem Osten der Republik zu pflegen und ein guter Vorwand nicht in den Osten zu müssen.
    Die Probleme, die hier zu Tage treten, finden sich in Niedersachsen ganz genau so, man muss nur mal den Deckel der Gewohnheit oder Tradition abnehmen....

    Anstatt nicht ins Erzgebirge zu fahren, sollten die Radler noch viel häufiger kommen, um denen, die den Braunen Mob nicht unterstützen, den Rücken zu stärken und als "Fremde" den einheimischen Toleranz zu zeigen... wenn man sie den selbst üben kann.

    2 3
     
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