See-Container schön bunt

Bei einem Projekttag mit dem Helmholtz-Institut haben sich Kinder mit Rohstoffen beschäftigt - auch künstlerisch.

Freiberg.

Das war ein Projekttag, der den Kindern aus den Tagesstätten des Freiberger Studentenwerkes am Hornmühlenweg und "Campuszwerge" richtig Spaß gemacht hat. Das Helmholtz-Institut Freiberg hatte sie gestern eingeladen, sich auf spielerisch-künstlerische Weise mit dem Thema "Rohstoffe" auseinanderzusetzen. Sie lernten Kameratechnik und Drohnen kennen, erfuhren mehr darüber, was Rohstoffe eigentlich sind und welche vor allem in den Gegenständen des täglichen Gebrauchs Verwendung finden. Im Mittelpunkt stand ein großer blauer Container. Nicht irgendeiner, sondern der einzige, der ein ganzes Mess- und Prüfungssystem beherbergt. So gut verpackt geht der Bohrkernscanner auf Reisen, oft um die ganze Welt. Demnächst nach Rumänien, und er war auch schon in Afrika und Spanien.

Das brachte den Leiter der Abteilung Erderkundung, Dr. Richard Gloaguen, auf eine Idee. Die Kinder sollten den Seecontainer bunt bemalen, natürlich mit dem Thema Rohstoffe als Vorgabe. "Und wenn der Container in irgendeinem Teil der Welt angekommen ist, dann machen wir ein Foto und schicken es euch", erklärte Gloaguen den rund 40 Kindern, die sich daraufhin mit Feuereifer an die Arbeit machten.

Schon vor dem Projekttag hatten die Kinder mit den Erzieherinnen geplant, welche Motive gemalt werden. Mit naturwissenschaftlichen Themen kennen sie sich alle aus, denn sie sind an das "Haus der kleinen Forscher" angeschlossen, eine Stiftung, die sich für frühe Bildung in den Bereichen Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften, Technik sowie nachhaltige Entwicklung einsetzt. (wjo)

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