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Das Dezember-Rätsel: In welchem Park welcher Stadt aus dem Altkreis Werdau befindet sich diese Froschbrücke?

Foto: Thomas MichelBild 1 / 2

In welchem Park befindet sich diese Froschbrücke?

39 Zuschriften sind zum Fotorätsel im Oktober eingegangen. Alle waren richtig. Heute gibt es eine neue Rätselnuss.

Von Viola Martin und Andreas Wohland
erschienen am 07.12.2017

Stenn. Das November-Fotorätsel war ganz schön schwer. Schließlich liegt das Gotteshaus, zu dem der abgebildete Turm gehört, abseits großer Städte und Verkehrsadern. Aber 39Leser haben die Rätselnuss geknackt. Sie wissen, dass der Turm Teil der Auferstehungskirche im Lichtentanner Ortsteil Stenn ist.

14 Zuschriften kamen aus Lichtentanne. Aber auch zwölf Zwickauer hatten die richtige Antwort parat. Außerdem gingen Zuschriften aus Hartmannsdorf, Kirchberg, Neukirchen, Meerane, Werdau und Wilkau-Haßlau ein. Mit Dieter Merdon hatte sogar ein Leser aus Weißwasser auf dem Rätselfoto die Stenner Kirche erkannt. "Stenn ist mein Geburtsort. Auch wenn ich seit nunmehr 35 Jahren nicht mehr dort wohne, interessiert es mich doch, was in meinem ehemaligen Heimatort so geschieht. Da meine Geschwister noch in Stenn wohnen, komme ich auch hin und wieder zu Besuch", schreibt er.

Christine Frommhold aus Lichtentanne berichtet, dass die Auferstehungskirche mit 450 Sitzplätzen zu den größten Dorfkirchen Sachsens gehört. "In den 1970er-Jahren wurde die Turmspitze durch einen Sturm zerstört. In der DDR war für den Wiederaufbau kein Baumate- rial vorhanden. Nach der Wende gründete sich eine Bürgerinitiative, die sich der Kirche annahm. Und im September 2002 konnte die neue Spitze aufgesetzt werden", schreibt sie. Edzard Schwalbe informiert, dass lange Zeit nur ein einfaches Satteldach auf dem Turm war. "Das Architekturbüro Kraus aus Stenn plante den Turm nach alten Bildern und Zeichnungen, die Zimmererarbeiten wurden durch die Lichtentanner Zimmerei erbracht. Die Kupferab-deckung wurde von mir als Mitarbeiter der Firma Leipoldt aus Planitz ausgeführt."

Mit dem Aufsetzen der neuen Spitze von gut zwölf Metern Höhe endete 2002 nach 27 Jahren die Zeit, da der einst prächtige Turm des 1896 erbauten Gotteshauses den Charme eines Schlauchturmes der Feuerwehr versprühte. Die Laterne sowie die nördliche und südliche Gaube samt den dort angebrachten Zifferblättern waren schließlich verschwunden. Insgesamt schrumpfte der Turm von stolzen 42 auf nur noch 30 Meter.

Es mussten damals 60.000 Euro aufgebracht werden, um dem Gotteshaus wieder zu seinem ursprünglichen Aussehen zu verhelfen. Etwa die Hälfte der Summe kam durch Spenden zusammen. Der Rest wurde vorerst über einen Kredit finanziert. Für die Montage der in zwei Teile zerlegten neuen Turmspitze in luftiger Höhe musste schwere Technik aufgefahren werden. Immerhin brachte allein der Unterbau an die acht Tonnen auf die Waage. Noch einmal gut drei Tonnen wog die mit Kupferblech gedeckte Spitze.

Die erste Stenner Kirche existierte vermutlich bereits um 1430. Gewidmet war sie dem Heiligen Leonhard, dessen Gedenktag der 6. November ist. Der Heilige gilt unter anderem als Schutzpatron von Bauern, Bergleuten und Viehhändlern, aber auch werdenden Müttern und seelisch Kranken.

Aus allen Zuschriften sind wieder drei Gewinner gezogen worden, die Buchpreise erhalten: Andreas Hut aus dem Lichtentanner Ortsteil Stenn, Jens Weigelt aus Wilkau-Haßlau und Horst Müller aus Zwickau. Herzlichen Glückwunsch. Die Gewinner werden schriftlich informiert.

Heute startet das Dezember-Fotorätsel. Die "Freie Presse" fragt: In welchem Park welcher Stadt aus dem Altkreis Werdau befindet sich diese links und rechts mit Fröschen verzierte Brücke? Wer die Lösung weiß, schickt diese bitte bis zum 31. Dezember an die Lokalredaktion der "Freien Presse", Hauptstraße 13 in 08056 Zwickau, oder per E-Mail (bitte Absender nicht vergessen).

@freiepresse.de

 
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