Sagen Frauen "Glück auf"?

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Der Erzgebirgskrimi bietet Gesprächsstoff, auch eine Woche nachdem er über die Mattscheibe flimmerte. Da ist zum Beispiel die Frage nach einer Grußformel und ob diese nicht vor allem Männer nutzen.

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1414 Kommentare

Die Diskussion wurde geschlossen.

  • 1
    0
    ralf66
    25.04.2021

    @billimaus, die fünf rutn auf men letztn Kommentar härn ganz gewiss net hie ja dos stimmt schie Glück auf songse überall wu Bargbau in Deitschland is aber mir song halt net Glück auf mir song Glick auf dos is dor Unnerschied.

  • 8
    2
    billimaus
    25.04.2021

    bergmann 66

    Bitte Herkunft und Bedeutung hinterfragen. "Glück Auf" hat nichts mit einer Region zu tun. Bergleute gibt und gab es im ganzem Land.

  • 14
    0
    Tiger86
    24.04.2021

    Bei uns wird "Glück auf" im privatem Bereich, Vereine und im ganzen Dorf verwendet. Es fördert den Zusamenhalt und wird von allen verwendet, egal welchen Geschlechts.

  • 14
    5
    ralf66
    24.04.2021

    ''Hi'', ''Hallo'', ''Moin Moin'' und noch annere Grußforme song de modernen und jungen Weiberleit von heit und net ''Glick auf''.
    Unner Hamitsproch werd immer weniger geredt un war wos annersch erzählt hert net richtich hie, manniche schame sich grod dorfür Mundart ze redn.

  • 30
    0
    Hausmacher
    24.04.2021

    Regionale Grußformen finde ich super. Sie stiften Identität und zeigen Zugehörigkeit. Wenn dann, wie hier offensichtlich praktiziert, auch alle teilhaben dürfen, ist das eine tolle Sache.
    Der Rückkehrer fühlt sich Zuhause, der Fremde oder Besucher zeigt, daß er die lokale Tradition respektiert und wenn ihm ein freundliches "Glück auf" (wenn auch mit einem Zwinkern) entgegenhallt, dann fühlt er sich willkommen und angenommen.

    Warum Leute hier schlecht gelaunt die Diskussion als überflüssig abwerten müssen, bleibt mir ein Rätsel. Wen es nicht interessiert, der muss es doch nicht lesen? ...und sich schon gar nicht so destruktiv beteiligen.

    Ein freundliches Glück auf, Grüß Gott, Moin Moin und Gude!

  • 4
    4
    grummholz
    24.04.2021

    Um mich hier rein zu hängen: ich stamme aus Oelsnitz und mein Vater war unter anderem Reviersteiger. So richtig sehr verbreitet war der Spruch "Glück Auf" nicht. Meiner Meinung wurde dieser Gruß nicht von allem verwendet, kann mich da weder bei meinem Vater oder bei meiner Mutter so richtig erinnern. Selbst im Bekanntenkreis oder unter Bergarbeitern war das wenig, nur Ausnahmen. Die letzten Arbeitsjahre habe ich in Zschopau verbracht und da habe ich den Spruch doch schon gehört.

  • 4
    21
    kNg
    24.04.2021

    Die Zeichnung hat den Unterstrich vor dem Genderstern vergessen. Sonst werden nicht diejenigen angesprochen, die sich keinem Geschlecht zugehörig fühlen können oder wollen.

    Aber kommen wir vom universitären Klamauk (nicht nur der TU Chemnitz) zum Thema:
    Hier am Rande des Erzgebirges hört man eher "Guten Tag". Allerdings ist es meines Erachtens nach auch anderswo kein Thema, ob "Glück auf" denn nun von Männern, Frauen oder beiden verwendet wird. Wer zu viel Zeit hat, kann ja eine neue Geschlechterdebatte heraufbeschwören.

    Kleine Anmerkung zum Kommentar von Erzsachse:
    Also ich finde die Ausdrucksweise "Gauf" eher schnoddrig. Quasi die erzgebirgische Version von "Alder". ;-)

  • 24
    0
    Krimitante81
    24.04.2021

    Erzsachse...immerwieder schön zu hören, wenn jemand zurück kommt:)

    Bei mir ist es so, wie bei vielen im Erzgebirge. Mein Opa war Bergmann und mein Vater auch. Wie kornelia richtig erzählt hat, gab es auch Frauen im Schacht. Meine Oma zum Beispiel:) Ich selbst habe Interesse daran, mein Sohn hat es auch. Es ist quasi eine Verbindung da und so ist das Geschlecht völlig schnurzegal. Das Gauf wurde bei uns nie zu einer Diskussion gemacht und ob das Frauen nicht sagen dürfen.

  • 35
    0
    Erzsachse
    24.04.2021

    In meiner Kindheit in den 60er Jahren haben wir ausschließlich mit Glück Auf, eher mit "Gauf" gegrüßt.
    Nachdem ich 30 Jahre nicht im Erzgebirge gelebt hatte, ist es verloren gegangen.
    Seit 13 Jahren bin ich zurück in der Heimat und freue mich bei jedem Hundespaziergang über freundliche Leute und das herzliche Glück Auf von Frauen und Männern.

  • 27
    1
    nordlicht
    24.04.2021

    Hatte schon am 22.4. zum Thema einen Kommentar abgegeben.
    Ich kenne den Gruß seit meiner Kindheit, die ich im Erzgebirge verbracht habe.
    Der Abstimmungszeiger sagt alles.
    "Glück auf"

  • 34
    1
    kornelia
    24.04.2021

    Warum sollen Frauen im Erzgebirge nicht Glück Auf sagen. Es gab ja auch Frauen die unter Tage bis in die 60 ziger Jahre gearbeitet habe zu mindest hier in Oelsnitznizer Revier (weiß ich von einer Schwiegermutter)

  • 40
    2
    KTreppil
    24.04.2021

    Mal eine Diskussion abseits von Corona, Notbremse und Lockdown. Das gibts noch?
    Wenn dann sagt man 'Gauf' oder 'Gliggauf', das gespelzte hochdeutsche 'Glück auf' hört man so nirgendwo. Ansonsten aber find ich die Erzgebirgskrimis gelungen und wir amüsieren uns beim schauen immer wieder über das 'Glück auf'.

  • 8
    36
    Neuchemnitzer
    24.04.2021

    Willkommen in Sachsen, wo man alle Diskurse der frühen 90er Jahre nochmal live miterleben kann

  • 36
    42
    uwe1963
    24.04.2021

    Mein Gott, habt Ihr keine anderen Probleme ?