Ernte - Nach der Dürre droht Futtermangel

Memmendorf/Marienberg.

Minus 17 Prozent bei Weizen, 6 Prozent weniger bei Wintergerste und Einbußen von 30 Prozent bei Raps im Vergleich zum fünfjährigen Durchschnitt - im Bereich des Regionalbauernverbandes Mittweidasindteils herbe Einbußen bei der Ernte zu beklagen. "Diese sind aber nicht so hoch wie in den stärker von der Dürre betroffen Regionen in Nord- und Ostsachsen", sagt Geschäftsführer Peter Köhler. Der Bauernverband habe deshalb eine Futtermittelbörse eingerichtet. Nicht so heftig fielen die Einbußen in höheren Lagen aus. Wie Werner Bergelt, Geschäftsführer des Regionalbauernverbandes Erzgebirge, mitteilt, lagen sie bei Getreide im Vergleich zu den vergangenen Jahren bei 10, beim Raps bei 15Prozent. Bei der Agrargenossenschaft Memmendorf liegen die Einbußen bei der Getreideernte laut Vorstandschef Maxim Steinhardt bei rund 20 Prozent. Einen Totalverlust habe man bei der Ackerbohne hinnehmen müssen, die als Viehfutter dient. (bp)

Bewertung des Artikels: Noch keine Bewertungen abgegeben
0Kommentare
Um zu kommentieren, müssen Sie angemeldet und Inhaber eines Abonnements sein.



    Bitte schalten Sie ihren AdBlocker aus. An alle Adblocker

    Bitte schalten Sie ihren AdBlocker aus.
    Mehr erfahren Sie hier...